› Food-Fotografie & Video
Food-Fotografie und Food-Video: Menschen bestellen mit den Augen

Food-Content entsteht bei der MULTIMEDIAFABRIK im eigenen Studio oder direkt in deinem Haus, mit deinen echten Gerichten, deinem Team und deinem Gastraum. Gezeigt wird der Teller, den der Gast auch bekommt, denn die Entscheidung für ein Lokal fällt fast immer über ein Bild, lange bevor jemand die Karte liest.
Genau daran scheitern viele gute Küchen. Ein Handyfoto im Gegenlicht am Pass, aufgenommen zwischen zwei Bons, verkauft eine anspruchsvolle Karte unter Wert. Und wer stattdessen Bilder aus einer Bilddatenbank nimmt, zeigt Gerichte, die es im Haus nicht gibt. Beides kostet dich Gäste, die eigentlich schon fast entschieden waren.
Studio in Koblach oder Produktion im Haus
Beide Wege führen zu guten Bildern, sie eignen sich nur für unterschiedliche Ziele.
| Produktionsort | Wofür er sich eignet | Was du beisteuerst |
|---|---|---|
| Studio in Koblach | Freigestellte Gerichte, Karten- und Werbebilder, gleichmäßige Serie über viele Speisen, volle Kontrolle über Licht und Hintergrund | Gerichte oder Komponenten, Geschirr, Abstimmung zur Anrichteweise |
| Produktion im Haus | Gastraum, Küche, Team, Zubereitung, Atmosphäre am Abend, Terrasse und Aussicht | Zeitfenster außerhalb des Services, Küche in Betrieb, eine Ansprechperson |
| Kombination aus beidem | Der Regelfall bei laufender Betreuung: Gerichte in Serie plus Atmosphäre und Menschen | Planung eines Drehtags je Saison |
Foodstyling und Licht: warum das Bild besser wird als das Handyfoto
Ein Gericht sieht auf dem Teller anders aus als auf dem Sensor. Deshalb gehört zur Produktion mehr als Auslösen: Der Teller wird sauber angerichtet, Kanten werden abgewischt, Saucen frisch gezogen, Kräuter erst im letzten Moment gesetzt. Licht kommt seitlich oder von hinten, damit Struktur entsteht, statt von vorn, was jedes Gericht flach macht. Dazu kommen Perspektive, Bildausschnitt, Hintergrund, Besteck und Textilien, die zum Preisniveau des Hauses passen.
Wichtig ist die Grenze: Gestylt wird, was der Gast auch bekommt. Kein Austausch von Zutaten, keine Tricks aus der Werbefotografie, die auf dem Teller nicht existieren. Warum eine eigene Bildwelt am Ende auch den Durchschnittsbon trägt, zeigt der Use Case Höherer Bon.

Serienproduktion: ein Drehtag, Material für Wochen
Der wirtschaftliche Kern liegt in der Serie. An einem geplanten Drehtag entstehen nacheinander Gerichte, Zubereitungsszenen, Getränke, Gastraum, Team und Details. Foto und Video laufen dabei parallel, weil derselbe Aufbau beides trägt.
Aus diesem Vorrat leben Kanal, Profil und Website über Wochen. Wie daraus ein Redaktionsrhythmus entsteht, beschreibt die Seite Social Media und Reels; für kurze vertikale Formate lohnt zusätzlich ein Blick auf Short-Videos.
Verwertung: ein Bild, viele Orte
Gute Aufnahmen sind kein Social-Media-Thema, sondern ein Betriebsmittel. Dieselbe Serie trägt die Speisekarte, die Website, das Google-Unternehmensprofil, den Newsletter, Anzeigen, Plakate, Aufsteller und die Präsenz auf Portalen. Auf der Website sorgt sie dafür, dass Karte und Reservierung nicht nüchtern wirken, wie die Seite Website mit Speisekarte und Reservierung zeigt. Im Google-Unternehmensprofil ersetzt sie Gästefotos, die dein Haus zufällig abbilden. Eine Produktion, viele Kanäle: Das ist der Grund, warum sich der Drehtag rechnet.

Recht und Sorgfalt beim Food-Content
Food-Content ist der Bereich mit den meisten stillen Fallstricken. Diese Punkte werden vor der Produktion geklärt, damit später niemand nachbessern muss. Das ersetzt keine Rechtsberatung, aber es verhindert die häufigsten Fehler.
| Thema | Was gilt |
|---|---|
| Darstellung von Speisen | Das abgebildete Gericht muss dem entsprechen, was serviert wird. Die Kennzeichnungsregeln für Lebensmittelinformation untersagen irreführende Darstellung, also keine Zutaten im Bild, die auf dem Teller fehlen, und keine Portionsgrößen, die es so nicht gibt |
| Allergene und Zusatzstoffe | Die Kennzeichnung gehört auf Karte und Website, nicht ins Bild. Karte und Website werden so aufgebaut, dass die Angaben pflegbar bleiben, wenn ein Lieferant oder ein Rezept wechselt |
| Bildrechte an Personen | Für Team, Gäste und Gastauftritte werden Einwilligungen eingeholt, bevor Aufnahmen veröffentlicht werden. Bei Gästen im Hintergrund wird entweder ausgewichen oder aktiv gefragt |
| Musik in Videos | Verwendet wird nur Musik mit geklärter Nutzung für den jeweiligen Kanal. Die Lizenzen für Musik im Betrieb selbst sind ein eigenes Thema und Sache des Hauses |
Preise und nächste Schritte
Was Produktionstage kosten, steht bewusst nicht hier, sondern bei den Produkten Food-Fotografie und Food-Video, damit keine zwei Seiten unterschiedliche Zahlen nennen. Für die laufende Betreuung wird die Produktion in das Gesamtkonzept eingerechnet, und der verbindliche Preis entsteht als Festpreis-Angebot nach kurzer Bedarfsklärung. Den Gesamtüberblick gibt der Hub Gastronomie-Marketing.

Quick-Reference
- Produziert wird im Studio in Koblach oder im Haus, mit deinen echten Gerichten
- Foodstyling und Licht heben das Niveau, ohne das Gericht zu verfälschen
- Ein Drehtag in Serie liefert Foto und Video für viele Wochen
- Verwertung über Website, Profil, Social, Newsletter und Print aus einer Produktion
- Vorab geklärt: Darstellung, Allergene, Bildrechte und Musik
Inline-FAQ Food-Content
Muss die Küche für den Drehtag extra kochen? Meist nicht komplett. Gearbeitet wird mit dem, was ohnehin auf der Karte steht, ergänzt um einzelne Komponenten für saubere Serienbilder.
Wie oft sollte neu produziert werden? Sinnvoll ist mindestens ein Drehtag je Saisonkarte. Wer stark saisonal arbeitet, plant zwei bis drei Termine im Jahr und hat damit durchgehend frisches Material.
Dürfen wir die Bilder überall verwenden? Ja, die Nutzung für deinen Betrieb wird vertraglich geregelt, inklusive Website, Profile, Social, Newsletter und Print.
Was ist mit Aufnahmen von Gästen im Gastraum? Entweder wird so aufgenommen, dass niemand erkennbar ist, oder es wird vorher gefragt. Ohne Einwilligung wird nicht veröffentlicht.


Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden
- Food-Content-System: ein Produktionstag, Material für Wochen
- Fünf Reels-Rezepte, die in der Gastronomie zuverlässig tragen
- Google-Profil-Checkliste: Stammdaten, Karte, Fotos, Beiträge
- Antwort-Bausteine für Bewertungen, von Lob bis unfaire Kritik
- Website-Basics: Speisekarte, Öffnungszeiten und Weg zum Tisch
- Aktions-Kalender über zwölf Monate mit Vorlaufzeiten
Das passt dazu
Gratis-ePaper · PDFVolle Tische: der Gastro-Marketing-LeitfadenFood-Content-System: ein Produktionstag, Material für WochenePaper laden
ProduktProduktseite gastronomie-marketingAlle Funktionen, Technik und Anwendungsfälle im Überblick.Produkt ansehen Im Detail
Aus der Praxis
Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet Gastronomie-Marketing im Monat?
- Wie bekomme ich mehr Gäste in mein Restaurant?
- Wie optimiere ich mein Google-Unternehmensprofil?
- Braucht mein Restaurant eine eigene Website oder reicht Instagram?
- Wie oft muss ein Restaurant posten, damit Social Media wirkt?
- Wie antworte ich richtig auf eine negative Bewertung?
- Was bringt eine digitale Speisekarte wirklich?
- Wie wird mein Lokal in ChatGPT und in KI-Antworten empfohlen?
Bereit für den nächsten Schritt?
Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.
