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Anwendungsfall

Recruiting und Employer Branding: Wie ein Haus als Arbeitgeber sichtbar wird und Bewerbungen selbst bekommt

Gastgeberin am hellen Empfangstresen eines Cafés mit einem Tablet in der Hand, im Hintergrund Gäste an den Tischen

Gastronomie-Marketing der MULTIMEDIAFABRIK zeigt dein Haus nicht nur als Lokal, sondern als Arbeitsplatz: Team- und Küchen-Content in fester Frequenz, ein Bewerbungsweg ohne Hürde und ein Video-Bot, der die häufigsten Fragen zur Stelle schon vor dem Gespräch beantwortet. Personal wird in der Gastronomie genauso gesucht wie Gäste, und beides läuft über dieselben Kanäle.

Ausgangssituation

Die folgende Schilderung ist eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten der MULTIMEDIAFABRIK, kein konkretes Einzel-Mandat und ohne wörtliche Kundenzitate.

Ein Restaurant im Vorarlberger Rheintal mit Küchen- und Servicebrigade suchte dauerhaft: eine Stelle im Service, eine in der Küche, dazu regelmäßig Aushilfen für die Saison. Der Weg war immer derselbe. Eine Anzeige wurde geschaltet, sie lief einige Wochen, brachte wenige Zuschriften, und danach begann dasselbe von vorn. Die Kosten kamen jedes Mal neu, der Aufbau blieb aus.

Gleichzeitig war das Haus online ausschließlich als Lokal präsent. Gäste sahen Teller, Gastraum und Öffnungszeiten. Wer wissen wollte, wie hier gearbeitet wird, welche Dienstplanlogik gilt, wie groß die Brigade ist und wer die Küche führt, fand dazu keine einzige Information.

Die Folge zeigte sich in den Gesprächen. Bewerberinnen und Bewerber kamen ohne Bild vom Betrieb, die ersten zwanzig Minuten gingen für Grundsätzliches drauf, und Absagen kamen häufig aus Gründen, die vorher hätten geklärt sein können.

Was der Betrieb erreichen wollte

Die Betriebsleitung wollte weg vom Inserat als einzigem Werkzeug. Sie wünschte sich, dass das Haus als Arbeitgeber überhaupt vorkommt, mit echten Menschen, echter Küche und einer ehrlichen Darstellung des Alltags, statt mit Formulierungen, die in jeder zweiten Anzeige stehen. Sie wollte, dass sich Interessierte jederzeit melden können, auch wenn gerade keine Stelle ausgeschrieben ist. Und sie wollte in den Gesprächen über Eignung sprechen, nicht über Dienstzeiten und Anfahrt.

Heller Gastraum eines Restaurants im Alpenraum mit Panoramafenstern, gedeckten Holztischen und Gästen beim Mittagstisch

Warum Team-Content und ein eigener Bewerbungsweg der richtige Weg waren

Wer arbeiten will, schaut sich um:
Der Kanal, auf dem Gäste das Lokal entdecken, ist derselbe, auf dem künftige Mitarbeitende es beurteilen.
Gesichter schlagen Adjektive:
Ein Chef de Partie, der zwei Minuten über seinen Posten spricht, sagt mehr als eine Liste von Eigenschaften.
Ein Kanal wirkt dauerhaft, ein Inserat läuft ab:
Material, das einmal produziert ist, arbeitet auch dann weiter, wenn gerade keine Stelle offen ist; die Serienproduktion erklärt der Hub zu Short-Videos.
Fragen vorab beantworten spart beiden Seiten Zeit:
Ein Video-Bot beantwortet Dienstzeiten, Team-Größe, Einstieg und Anfahrt im Vorfeld; wie das technisch funktioniert, zeigt die Videobot-App.
Belegte Praxis:
Für PIER69 Bregenz hat die MULTIMEDIAFABRIK unter anderem einen Video-Bot fürs Recruiting umgesetzt.

Umsetzung

ModulAusführung
BestandsaufnahmeOffene Positionen, Dienstplanlogik, Argumente des Hauses und häufigste Rückfragen sammeln
ProduktionstagAufnahmen in Küche und Service, Kurzportraits aus dem Team, Blick auf einen normalen Dienst
Content-SeriePosten-Vorstellungen, Ausbildung, Saisonstart und Alltag als wiederkehrende Formate
Video-BotAntworten auf die häufigsten Fragen zur Stelle, abrufbar rund um die Uhr
BewerbungswegKurzer Weg über die eigene Website, ohne Pflichtanschreiben, mobil nutzbar
BetriebFeste Frequenz, Reaktion auf Nachrichten, Initiativbewerbungen laufend möglich

Entscheidend war die Ehrlichkeit im Material. Gezeigt wurde ein normaler Dienst, nicht ein inszenierter, weil jede Übertreibung spätestens in der zweiten Woche auffällt.

Food-Fotografie im Studio: ein Gericht auf einem Holzbrett wird vor Kamera und Softbox mit der Pinzette angerichtet

Output

Kurzportraits aus Küche und Service
für Kanal und Karriereseite
Einblick in einen regulären Arbeitstag
statt Hochglanz-Inszenierung
Video-Bot mit den häufigsten Fragen
zur Stelle und zum Einstieg
Bewerbungsweg auf der eigenen Website
, jederzeit erreichbar
Material, das auch außerhalb von Suchphasen
weiterläuft

Ergebnis

das Haus ist als Arbeitgeber sichtbar · Bewerbungen kommen über den eigenen Kanal · Gespräche starten informierter

AspektVorherNachher
Sichtbarkeit als Arbeitgebernicht vorhandeneigener Strang im laufenden Content
Weg zur Bewerbungnur über geschaltete Anzeigenjederzeit über den eigenen Kanal
Informationsstand im GesprächGrundsätzliches muss erklärt werdenRahmenbedingungen sind vorab bekannt
Wirkung über die Zeitendet mit der AnzeigenlaufzeitMaterial arbeitet weiter
Initiativbewerbungenselten und zufälliglaufend möglich und erwünscht

Der Hebel lag darin, Recruiting als Dauerthema zu behandeln statt als Notfall. Wer erst sucht, wenn jemand kündigt, sucht immer unter Zeitdruck.

Content-Produktion in einer offenen Restaurantküche: eine Aufnahme entsteht, während der Küchenchef ein Gericht anrichtet

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn deine offenen Stellen länger offen bleiben als früher, liegt es selten am Lohnzettel allein. Drei Muster wiederholen sich:

Ein Haus, das nur als Lokal sichtbar ist, wird als Arbeitgeber nicht wahrgenommen.
Beides braucht eigenen Raum im Kanal.
Inserate mieten Aufmerksamkeit, eigener Content baut sie auf.
Wie die Frequenz dafür aussieht, steht unter Social Media und Reels.
Jede Hürde im Bewerbungsweg kostet Zuschriften.
Der kürzeste Weg führt über die eigene Website, deren Aufbau die Seite zur Website mit Speisekarte und Reservierung beschreibt.

Mach dein Team zum besten Argument

Suchst du gerade wieder und willst nicht wieder inserieren? Wir nehmen Küche, Service und Alltag auf und bauen daraus einen Strang, der dauerhaft läuft. Alle Bausteine findest du im Hub zum Gastronomie-Marketing.

Reservierungsbuch und aufgeklappter Laptop auf einem Eichentisch im hellen Gastraum eines Restaurants
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden
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Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden

  • Food-Content-System: ein Produktionstag, Material für Wochen
  • Fünf Reels-Rezepte, die in der Gastronomie zuverlässig tragen
  • Google-Profil-Checkliste: Stammdaten, Karte, Fotos, Beiträge
  • Antwort-Bausteine für Bewertungen, von Lob bis unfaire Kritik
  • Website-Basics: Speisekarte, Öffnungszeiten und Weg zum Tisch
  • Aktions-Kalender über zwölf Monate mit Vorlaufzeiten
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