› Social Media & Reels

Vertiefung

Social Media und Reels für dein Lokal

Content-Produktion in einer offenen Restaurantküche: eine Aufnahme entsteht, während der Küchenchef ein Gericht anrichtet

Den Social-Media-Betrieb für Gastronomiebetriebe übernimmt die MULTIMEDIAFABRIK komplett: Kanalauswahl, Redaktionsplan, Produktion, Veröffentlichung, Community-Management und Anzeigen mit klarem Ziel. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Plattform, sondern in der Regelmäßigkeit, denn ein Kanal wirkt über Frequenz, nicht über einzelne Höhepunkte.

Eine repräsentative Branchenerhebung im DACH-Raum aus 2024 nennt rund 42 Prozent der Erwachsenen, die Restaurants oder Cafés über soziale Netzwerke entdecken und danach auch besuchen (Bitkom, zitiert im Gastgewerbe-Fachmagazin). Für die junge Zielgruppe ist der Anteil noch deutlicher: Nach Statista-Daten nutzen 93 Prozent der 14- bis 19-Jährigen kurze vertikale Videoformate.

Welcher Kanal zu welchem Haus passt

Nicht jeder Betrieb braucht jede Plattform. Ein gut geführter Kanal schlägt drei halb gepflegte, deshalb steht am Anfang eine Auswahl.

KanalStärke für die GastronomiePasst besonders zu
InstagramBildwelt, Reels, Stories für Tagesaktuelles, Direktnachrichten für ReservierungsfragenRestaurants, Cafés, Bars mit Bildthema und Abendgeschäft
FacebookVeranstaltungen, Aktionen, älteres Stammpublikum, regionale GruppenGasthäuser, Wirtshäuser, Betriebe mit Eventprogramm
TikTokZubereitung, Handwerk, Team-Humor, Reichweite über die Stammregion hinausBetriebe mit junger Zielgruppe und Lust auf Tempo
YouTubelängere Formate, Betriebsportrait, Recruiting, dauerhafte AuffindbarkeitHäuser mit Anspruch auf Bestand statt Tagesaktualität

Der Redaktionsplan: was wann erscheint

Diese Tabelle ist die Arbeitsgrundlage der laufenden Betreuung. Sie legt fest, welche Sorte Inhalt in welchem Takt erscheint, damit weder Leerlauf noch Themenstau entsteht.

FormatInhaltTypische FrequenzProduktionsquelle
Gericht und KarteEinzelnes Gericht, Wochenempfehlung, Saisonkarte, Getränkeempfehlungmehrmals pro WocheSerienbilder vom Drehtag
ZubereitungKurzer vertikaler Clip aus der Küche, Handgriff, Anrichten, ZapfenwöchentlichVideo-Vorrat vom Drehtag
Team und HausVorstellung, Küchenalltag, neue Kollegen, Blick hinter die Türalle ein bis zwei WochenDrehtag plus Nachschüsse
Gastraum und AtmosphäreTerrasse, Abendstimmung, Aussicht, Umbau, Jahreszeitenalle ein bis zwei WochenDrehtag plus Handy-Material
Aktion und EventWeinabend, Feiertagsmenü, Mittagsangebot, schwache Wochentagenach Aktionskalendereigene Vorproduktion
Reaktion und TagesgeschäftStory zum Tagesgericht, kurzfristige Änderung, Wetterfenster Terrassemehrmals pro WocheAbstimmung mit deinem Haus

Frequenz schlägt Perfektion. Ein Kanal, der jede Woche verlässlich etwas zeigt, gewinnt gegen einen, der alle paar Wochen eine aufwendige Produktion nachschiebt.

Heller Gastraum eines Restaurants im Alpenraum mit Panoramafenstern, gedeckten Holztischen und Gästen beim Mittagstisch

Serienproduktion statt Dauerdruck

Der Grund, warum diese Frequenz überhaupt haltbar ist, liegt in der Produktion. An einem Drehtag entsteht Material in Serie, aus dem wochenlang geschöpft wird, statt jeden Beitrag einzeln zu erfinden. Genau daran scheitern Kanäle, die nebenher laufen: Nicht die Lust fehlt, sondern der Vorrat. Wer erst am Tag der Veröffentlichung überlegt, was er zeigen könnte, hört in der ersten vollen Woche auf. Die Grundlagen dazu stehen auf der Seite Food-Fotografie und Food-Video, die Formatlogik kurzer vertikaler Clips beim Produkt Short-Videos. Dazu kommt ergänzendes Material aus deinem Haus, etwa ein schnelles Handyvideo vom neuen Tagesgericht, das redaktionell aufbereitet wird.

Community-Management: der unterschätzte Teil

Ein Kanal ist keine Litfaßsäule. Unter jedem Beitrag stehen Fragen nach Öffnungszeiten, Reservierung, Allergenen, Parkplätzen und Hunden, dazu Nachrichten, die de facto Reservierungsanfragen sind. Wer darauf nicht antwortet, verliert Gäste, die bereits interessiert waren.

Antwortzeiten
werden vereinbart, statt dem Zufall überlassen
Wiederkehrende Fragen
bekommen abgestimmte Bausteine, individuell ergänzt
Reservierungsanfragen
werden sauber an deinen Reservierungsweg übergeben
Kritik
wird sachlich beantwortet, nie gelöscht, solange sie zulässig ist
Meldung an dich
, wenn etwas Entscheidung oder Reaktion aus dem Haus braucht

Wie das für öffentliche Bewertungen funktioniert, zeigt die Seite Google-Unternehmensprofil und Bewertungen.

Food-Fotografie im Studio: ein Gericht auf einem Holzbrett wird vor Kamera und Softbox mit der Pinzette angerichtet

Anzeigen nur mit klarem Ziel

Werbebudget wird eingesetzt, wenn ein konkretes Ziel dahintersteht: Reservierungen für einen bestimmten Abend, Aufmerksamkeit für eine Neueröffnung, Bewerbungen auf eine offene Stelle, wie es der Use Case Personal finden beschreibt. Nicht sinnvoll ist Budget auf einen Kanal ohne Material, denn die Anzeige kann nur so gut sein wie das, was sie zeigt. Vor jeder Schaltung stehen deshalb drei Fragen: Was soll passieren, wer soll es sehen, und woran erkennen wir hinterher, ob es funktioniert hat. Ergebnisse werden nachvollziehbar berichtet, ohne Reichweiten- oder Umsatzversprechen. Für Betriebe, die Teile selbst machen wollen, gibt es alternativ Social-Media-Consulting, und die generelle Leistung beschreibt das Produkt Social-Media-Marketing.

Quick-Reference

  • Kanalauswahl vor Kanalzahl: lieber einer gut als drei halb
  • Der Redaktionsplan legt Formate und Takt fest, nicht die Tagesform
  • Serienproduktion macht die Frequenz überhaupt erst haltbar
  • Community-Management ist Teil der Leistung, nicht Zugabe
  • Anzeigen nur mit Ziel, ohne Reichweiten- oder Umsatzversprechen
Gastgeberin am hellen Empfangstresen eines Cafés mit einem Tablet in der Hand, im Hintergrund Gäste an den Tischen

Inline-FAQ Social Media

Wie oft muss ein Lokal posten? Verlässlich ist wichtiger als viel. Mehrere Beiträge pro Woche plus laufende Stories sind ein realistischer Rahmen, den die Serienproduktion trägt.

Können wir Teile selbst übernehmen? Ja. Häufig liefert das Haus spontane Aufnahmen und die Betreuung macht daraus veröffentlichungsfähige Inhalte. Was das gegenüber der vollen Eigenleistung bedeutet, rechnet die Story Selbst posten oder abgeben durch.

Brauchen wir wirklich Reels? Kurze vertikale Videos sind derzeit das Format mit der größten Aufmerksamkeit, besonders bei jungem Publikum. Sie ersetzen aber keine gepflegten Grundangaben.

Was passiert bei einem Shitstorm? Es gilt dieselbe Linie wie bei Bewertungen: schnell, sachlich, persönlich, ohne Löschen. Entscheidungen, die den Betrieb betreffen, trifft immer dein Haus.

3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden
Gratis-ePaper · PDF

Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden

  • Food-Content-System: ein Produktionstag, Material für Wochen
  • Fünf Reels-Rezepte, die in der Gastronomie zuverlässig tragen
  • Google-Profil-Checkliste: Stammdaten, Karte, Fotos, Beiträge
  • Antwort-Bausteine für Bewertungen, von Lob bis unfaire Kritik
  • Website-Basics: Speisekarte, Öffnungszeiten und Weg zum Tisch
  • Aktions-Kalender über zwölf Monate mit Vorlaufzeiten
Gratis-Leitfaden laden