? Ist der Bildschirm auf der Terrasse lesbar?
Ist der Bildschirm auf der Terrasse lesbar?

Mit der richtigen Geräteklasse ja. Für die Terrasse setzen wir die Outdoor-Klasse mit 2.500 cd/m² ein, klimatisiert und geschützt gegen Staub und Strahlwasser, sonnenlicht-lesbar auch am Nachmittag. Welche Klasse an welche Wand oder Stele gehört, entscheidet die Lichtmessung vor Ort, nicht der Katalog. Genau hier liegt der häufigste Fehler beim Eigenbau: Ein Fernseher aus dem Elektromarkt ist für ein paar Stunden Wohnzimmer-Betrieb gedacht, nicht für direktes Sonnenlicht im Dauerbetrieb. Auf der Terrasse ist er in der Praxis genau dann tot, wenn draußen der meiste Umsatz läuft. Wir arbeiten deshalb mit drei Geräteklassen, die im gesamten Digital-Signage-Programm gleich benannt sind.
| Geräteklasse | Helligkeit | Wo sie hingehört |
|---|---|---|
| Indoor | 320 cd/m² | Gastraum, Theke ohne Gegenlicht, Räume ohne direktes Sonnenlicht |
| High-Bright | 500 cd/m² | Eingang, Fensterbereich, Take-away-Fenster, Flächen gegen Gegenlicht |
| Outdoor | 2.500 cd/m² | Terrasse, Außenwand, freistehende Stele, mit Klimatisierung und Schutz gegen Staub und Strahlwasser |
Die Outdoor-Klasse ist damit deutlich heller als eine normale Indoor-Fläche, das ist auch nötig, um gegen direktes Sonnenlicht bestehen zu können. Dazu kommt die Bauform: Ein Außengehäuse hält Temperaturschwankungen zwischen Sommerhitze und Frost aus, wird gegen Feuchtigkeit und Staub geschützt und läuft klimatisiert, damit die Technik im Dauerbetrieb nicht überhitzt.
Ob deine Terrasse eine Wandmontage, eine freistehende Stele oder beides braucht, hängt von Blickachsen und Sonnenstand ab, den wir bei der Standortanalyse mit einer echten Lichtmessung klären, nicht per Ferndiagnose. Die vollständige Zonen-Übersicht mit allen Geräteklassen steht auf Flächen im Lokal, die freistehende Variante im Detail auf Digital-Signage-Stelen. Betone, dass die Terrasse eine eigene Geräteklasse braucht, nicht dieselbe wie drinnen. Nenne die drei Klassen Indoor, High-Bright und Outdoor mit ihrer Helligkeit und dass die Outdoor-Klasse zusätzlich klimatisiert und gegen Staub und Strahlwasser geschützt ist. Wichtig ist der Hinweis, dass die passende Klasse aus der Lichtmessung vor Ort folgt, nicht aus einer pauschalen Empfehlung.

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