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Flächen im Lokal: Eingang, Theke, Gastraum, Terrasse, Take-away-Fenster und Backoffice im Vergleich

Digital Signage für Gastronomie von der MULTIMEDIAFABRIK beginnt nicht mit einem Bildschirm, sondern mit der Frage, welche Zone welchen Job übernimmt. Ein Lokal hat selten nur eine Fläche, sondern mehrere Zonen mit sehr unterschiedlichen Aufgaben, und was an der Theke funktioniert, ist im Gastraum oft die falsche Lösung.
Diese Seite zeigt sechs typische Zonen, ihre Aufgabe und die Geräteklasse, die dort meist passt. Welche Klasse tatsächlich nötig ist, entscheidet am Ende immer die Lichtmessung am Standort, nicht diese Tabelle.
Die sechs Zonen im Überblick
| Zone | Aufgabe der Fläche | Typische Geräteklasse |
|---|---|---|
| Eingang und Vorbereich | Tagesempfehlung, Öffnungszeiten, Preisinformation für den Blick von außen | High-Bright, 500 cd/m² |
| Theke und Ausgabe | die Karte auf dem Bildschirm, Getränke, Aktionen, Zusatzverkauf im Bestellmoment | Indoor 320 cd/m², bei Gegenlicht High-Bright |
| Gastraum | ruhige Fläche mit langsamem Wechsel, Tagesempfehlung, Veranstaltungen, Herkunft der Produkte | Indoor, 320 cd/m² |
| Terrasse und Außenfläche | Karte und Aktionen auch bei Sonne, sichtbar bis nach Betriebsschluss | Outdoor, 2.500 cd/m², klimatisiert |
| Take-away-Fenster | Angebot, Wartezeit, Abholhinweise für ein Publikum in Bewegung | High-Bright, 500 cd/m² |
| Backoffice und Personalbereich | Dienstplan, Schulungshinweise, Tagesziele, Hygiene- und Sicherheitsinfos | Indoor, 320 cd/m² |
Welche Geräteklasse an welche Wand gehört, entscheidet die Lichtmessung am Standort. Eine Theke unter einem Lichtband braucht etwas anderes als eine Fensterfront nach Süden, und im Freien gelten wieder eigene Regeln.
Eingang und Vorbereich: der erste Eindruck
Am Eingang entscheidet ein Gast oft in wenigen Sekunden, ob er hereinkommt. Die Fläche zeigt hier Tagesempfehlung, Öffnungszeiten und Preisinformation, gut lesbar auch für jemanden, der noch nicht stehen bleibt. Weil der Eingangsbereich häufig gegen Tageslicht ankommen muss, planen wir hier meist mit High-Bright.

Theke und Ausgabe: wo entschieden wird
An der Theke fällt die eigentliche Bestellentscheidung. Die Fläche zeigt die Karte auf dem Bildschirm, Getränke, Aktionen und Zusatzverkauf genau in dem Moment, in dem der Gast noch überlegt. Steht die Theke unter direktem Gegenlicht, etwa vor einer Fensterfront, wechseln wir hier von Indoor auf High-Bright.
Gastraum: die ruhige Fläche
Im Gastraum sitzen Gäste bereits und schauen nicht ständig hin. Die Fläche darf deshalb langsamer wechseln als an der Theke: Tagesempfehlung, Veranstaltungen, Herkunft der Produkte oder Themen für Stammgäste. Ein zu schneller Wechsel wirkt hier unruhig statt informativ.

Terrasse und Außenfläche: der Umsatzbringer, der oft ausfällt
Die Terrasse ist bei Sonne für viele Betriebe die Fläche mit dem meisten Umsatz, und genau dort fällt ein gewöhnlicher Bildschirm bei Tageslicht am ehesten aus. Wir setzen hier die Outdoor-Klasse mit 2.500 cd/m² ein, klimatisiert und geschützt gegen Staub und Strahlwasser, damit die Karte auch bei Sonne und bis nach Betriebsschluss lesbar bleibt.
Take-away-Fenster: kurze Inhalte für ein Publikum in Bewegung
Am Take-away-Fenster hat niemand Zeit, eine lange Karte zu lesen. Die Fläche zeigt kurze, klare Inhalte: das aktuelle Angebot, die Wartezeit, Abholhinweise. High-Bright ist hier fast immer die richtige Wahl, weil das Fenster gegen Tageslicht bestehen muss.

Backoffice und Personalbereich: die interne Fläche
Nicht jede Fläche ist für Gäste gedacht. Im Backoffice übernimmt der Bildschirm interne Aufgaben: Dienstplan, Schulungshinweise, Tagesziele, Hygiene- und Sicherheitsinfos. Diese Zone läuft meist im ruhigen Indoor-Bereich und ohne die Zeitsteuerung, die an der Theke nötig ist.
Wie viele Flächen ein Lokal wirklich braucht
Die meisten Betriebe starten nicht mit allen sechs Zonen gleichzeitig, sondern mit einer Fläche und erweitern später, meistens von der Theke nach draußen.
| Ausbaustufe | Typischer Startpunkt |
|---|---|
| Einstieg | eine Fläche an der Theke, ersetzt Kreidetafel oder Aufsteller |
| Erweiterung 1 | Eingang oder Terrasse kommt dazu, je nachdem, wo mehr Umsatz entsteht |
| Erweiterung 2 | Gastraum ergänzt die Theke um ruhigere Inhalte |
| Vollausbau | alle sechs Zonen laufen über dieselbe Software, zentral gesteuert |
Jede spätere Fläche wird mit derselben Lichtmessung geprüft und in bestehende Zeitfenster und Rollen eingehängt, statt neu aufgesetzt zu werden. Den kompletten Ablauf dazu zeigt die Seite Ablauf Schritt für Schritt.

Häufige Fragen
Muss ich mit allen sechs Zonen gleichzeitig starten?
Nein. Die meisten Betriebe beginnen mit einer Fläche, meist an der Theke, und erweitern schrittweise. Jede neue Fläche wird in dieselbe Software eingehängt.
Was, wenn eine Zone nicht eindeutig in ein Schema passt?
Das kommt vor, etwa bei einer Bar mit Tageslicht durch eine große Fensterfront. Genau dafür gibt es die Lichtmessung: Sie entscheidet am konkreten Standort, nicht die allgemeine Tabelle.
Braucht die Terrasse wirklich eine eigene Geräteklasse?
Ja. Direkte Sonneneinstrahlung macht ein Indoor- oder selbst ein High-Bright-Gerät unlesbar. Nur die Outdoor-Klasse mit 2.500 cd/m² bleibt bei Sonne und über den Tag hinweg zuverlässig sichtbar.
Kurz zusammengefasst
- Ein Lokal hat meist mehrere Zonen mit unterschiedlichen Aufgaben, nicht nur einen Bildschirm.
- Drei Geräteklassen decken den Bedarf ab: Indoor 320 cd/m², High-Bright 500 cd/m², Outdoor 2.500 cd/m².
- Die Lichtmessung am Standort entscheidet, welche Klasse an welche Wand gehört.
- Die meisten Betriebe starten mit einer Fläche und erweitern später Schritt für Schritt.
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Der Gastro-Guide für Digital Signage
- Welche Fläche welchen Job übernimmt: Eingang, Theke, Gastraum, Terrasse, Take-away und Backoffice
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Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet das für ein Lokal?
- Darf die Allergen-Information auf dem Bildschirm stehen?
- Muss das Preisverzeichnis draußen bleiben?
- Was passiert bei Internet-Ausfall?
- Ist der Bildschirm auf der Terrasse lesbar?
- Kann ich die Karte aus dem Kassensystem übernehmen?
- Wer pflegt die Inhalte?
- Kann ich vorhandene Bildschirme weiterverwenden?
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