◆ Orientierung & Barrierefreiheit

Anwendungsfall

Orientierung & Barrierefreiheit: Wie ein Thermenhotel im Allgäu Gäste ohne Umwege zu Spa, Restaurant und Zimmer führt

Seminarbereich mit digitaler Agenda-Anzeige und Raum-Signage neben den Türen

Das Hotel-Infoterminal der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg bringt digitale Wegeleitung in verwinkelte Häuser: Interaktive Etagenpläne am Terminal und Richtungs-Displays an Knotenpunkten führen Gäste selbstständig zu Spa, Restaurant, Seminartrakt und Zimmer, barrierefreie Routen inklusive. Hardware, Software, Einrichtung und Betreuung kommen aus einem Haus.

Ausgangssituation

Ein Thermenhotel im Allgäu war in vier Bauetappen gewachsen: Stammhaus, Zimmertrakt, Thermen-Anbau, Seminarflügel. Das Ergebnis waren drei Lifte, fünf Ebenen mit halben Stockwerken und Flure, die selbst neue Mitarbeitende wochenlang verwirrten. Die Rezeption erklärte den Weg zur Therme buchstäblich zwanzig Mal am Tag, gern mit Servietten-Skizze.

Schwerer wog das Thema Barrierefreiheit: Das Haus hatte stufenlose Wege und Liftverbindungen, aber niemand fand sie ohne Hilfe. Gäste mit Rollstuhl oder Rollator standen wiederholt vor Treppen, weil die kürzeste Route nicht die zugängliche war. Beschilderung aus drei Jahrzehnten, in drei Designs, machte es nicht besser.

Was sich der Kunde wünschte

Jeder Gast soll vom Zimmer in die Therme finden, ohne zu fragen und ohne vor einer Treppe umdrehen zu müssen. Und wir wollen endlich eine Beschilderung, die aussieht wie aus einem Guss statt aus drei Jahrzehnten.
Gäste bedienen ein freistehendes Infoterminal in einer eleganten alpinen Hotel-Lobby mit Kamin und Bergblick

Warum ein Hotel-Infoterminal die Lösung war

Interaktive Etagenpläne:
Am Terminal wählt der Gast sein Ziel und sieht die Route über Ebenen und Lifte hinweg; auf Wunsch als ausdrücklich stufenlose Route mit Liftverbindungen.
Richtungs-Displays an Knotenpunkten:
An Liftausgängen und Flur-Kreuzungen zeigen Displays die Richtungen zu Therme, Restaurant und Seminartrakt; die Hardware-Basis beschreibt die Seite Hotel Digital Signage.
Barrierefreiheit als Standard:
Erreichbare Bedienhöhen, kontrastreiche Oberflächen und gut lesbare Schriftgrößen gehören zum Konzept, nicht zur Sonderausstattung.
Ein Design für alle Wege:
Alle Anzeigen folgen einem CI, gepflegt aus einem CMS; die Schilder-Sammlung aus drei Jahrzehnten verschwand.
Dynamisch statt gefräst:
Sperrt der Saunabereich für die Damen-Stunde oder wechselt der Seminartrakt den Belegungsplan, ändern sich die Anzeigen mit; gefräste Schilder können das nicht.

Umsetzung

KomponenteDetail
Wegeleit-TerminalsTouch-Terminals in Lobby und Thermen-Vorraum mit interaktiven Etagenplänen
Richtungs-DisplaysAnzeigen an Liftausgängen und Flur-Knotenpunkten, Hoch- und Querformat
RoutenlogikStandardrouten und stufenlose Alternativen je Ziel, über Ebenen hinweg
BarrierefreiheitBedienhöhen, Kontraste und Schriftgrößen nach den Vorgaben des Hauses
CMSZentrale Pflege aller Ziele, Sperren und Sonderöffnungen
BetriebMonitoring, Fernwartung, Saison-Updates je SLA

Der Schlüssel lag in der Begehung: Vor dem Screen-Plan wurden die tatsächlichen Gästewege durchs Haus erhoben, inklusive der Frage, wo Menschen heute falsch abbiegen. Die Displays sitzen genau an diesen Entscheidungspunkten, nicht dort, wo zufällig eine Steckdose war.

Gast wählt Ausflugstipps mit Bergpanorama und Wetter auf der digitalen Gästemappe am Touch-Terminal

Output

Wegeleit-System
aus Terminals und Richtungs-Displays an allen Knotenpunkten
Stufenlose Routen
sichtbar und selbstständig auffindbar
Einheitliches Leit-Design
statt gewachsenem Schilder-Mix
Dynamische Anzeigen
für Sperren, Events und Belegungen
Entlastete Rezeption
, die Wege nicht mehr erklärt

Ergebnis

Gäste finden selbstständig ans Ziel · barrierefreie Routen sichtbar gemacht · Rezeption erklärt den Weg nicht mehr zwanzig Mal am Tag

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Wegfragen an der RezeptionDauerthema mit Servietten-SkizzeAusnahme statt Regel
Barrierefreie Routenvorhanden, aber unauffindbaram Terminal wählbar und ausgeschildert
Beschilderungdrei Designs aus drei Jahrzehntenein CI, zentral gepflegt
Änderungenneue Schilder bestellen und montierenim CMS geändert, sofort überall
Gast-ErlebnisSuchen, Fragen, Umdrehenselbstständig und souverän ans Ziel

Der entscheidende Hebel war die Selbstständigkeit: Gäste wollen nicht geführt werden müssen; ein Haus, das sich von selbst erklärt, fühlt sich für alle mühelos an, mit und ohne Einschränkung.

Rezeptionistin zeigt einem Gast Reservierungen und Aktivitäten am digitalen Concierge-Terminal

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn Gäste in deinem Haus regelmäßig den Weg suchen, ist das kein Charme-Faktor, sondern täglicher Reibungsverlust für Team und Gäste. Drei Faktoren sind über vergleichbare Häuser konstant:

Knotenpunkte entscheiden:
Wenige Displays an den richtigen Abzweigungen wirken mehr als viele an beliebigen Wänden.
Barrierefreiheit muss auffindbar sein:
Stufenlose Wege nützen nur, wenn Gäste sie ohne Nachfragen finden; das ist Wertschätzung, keine Pflichtübung.
Digital bleibt wandelbar:
Häuser verändern sich weiter; wie sich das System erweitern lässt, zeigt die Seite Kosten, größere Inszenierungen ordnet das Dach Erlebniswelten ein.

Lass dein Haus sich selbst erklären

Sollen deine Gäste jeden Weg ohne Nachfragen finden? Wir planen dir die digitale Wegeleitung von der Begehung bis zum Betrieb, barrierefrei gedacht. Einen Überblick gibt der Hotel-Infoterminal-Hub.

Schlankes Display zeigt Spa-Zeiten und Pool-Temperatur am Eingang des Wellnessbereichs
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