◆ Rund um die Uhr auskunftsfähig
Bürgerinformation rund um die Uhr: Wie eine Marktgemeinde auch nach Amtsschluss auskunftsfähig wurde

Digital Signage für Gemeinden von der MULTIMEDIAFABRIK ist ein betreutes All-in-Abo aus Profi-Display, vorkonfiguriertem Player, der Software MULTIMEDIAFABRIK Signage, Inhalten im Design der Gemeinde, Montage, Betrieb und Support. Dieser Fall stammt aus einer Marktgemeinde im Rheintal, betreut vom Inhouse-Team im Bodensee- und Alpenraum.
Ausgangssituation
Es handelt sich um eine typische Ausgangslage aus der Bedarfsanalyse der MULTIMEDIAFABRIK, keine Schilderung eines einzelnen realen Kundenprojekts. Am Gemeindeamt hing die übliche Mischung: ein Glaskasten mit Amtstafel, daneben ein zweites Brett für Vereinsplakate und Veranstaltungshinweise, beides gut lesbar, solange die Sonne nicht direkt draufsteht und solange jemand vorbeikommt, während das Amt offen hat. Wer erst nach Feierabend Zeit fand, den Sprechtag oder die aktuelle Öffnungszeit nachzusehen, stand vor einer dunklen Fensterfront.
| Was heute passiert | Was daraus folgt |
|---|---|
| Öffnungszeiten hängen nur im Schaukasten | wer arbeitet, sieht sie nie zur richtigen Zeit |
| Sprechtage ändern sich kurzfristig | der Aushang stimmt oft schon nach wenigen Tagen nicht mehr |
| Anrufe häufen sich für einfache Auskünfte | das Sekretariat beantwortet dieselbe Frage mehrfach am Tag |
| Veranstaltungen und Vereinsplakate konkurrieren mit Amtlichem | die Übersicht geht auf derselben Scheibe verloren |
Das eigentliche Problem war nicht der fehlende Aushang, sondern der Zeitpunkt: Information stand zur falschen Uhrzeit an der falschen Stelle.
Was sich die Gemeinde wünschte
Wir wollen, dass die Leute Öffnungszeiten und Sprechtage auch abends und am Wochenende finden, ohne dass jemand im Sekretariat dafür zusätzlich arbeitet. Und wir wollen nicht jedes Mal einen neuen Zettel drucken, wenn sich eine Kleinigkeit ändert.

Warum Digital Signage die Lösung war
Umsetzung
| Fläche | Standort | Geräteklasse | Inhalt |
|---|---|---|---|
| 1 | Gemeindeamt außen | Outdoor, 2.500 cd/m², klimatisiert und geschützt gegen Staub und Strahlwasser | Öffnungszeiten, Sprechtage, aktuelle Hinweise, Verweis auf Verordnungsblatt und Portal |
| 2 | Foyer | Indoor, 320 cd/m² | Wegweisung zu den Ämtern, Veranstaltungen, Vereine |
Vor der Montage stand die Lichtmessung: Die Außenwand liegt in praller Sonne, das Foyer hat kaum direktes Licht. Danach wurden die Inhalte je Fläche getrennt, damit draußen nur das steht, was auch nachts und am Wochenende wichtig ist.

Output
Ergebnis
Deutlich weniger Anrufe wegen einfacher Auskünfte · Öffnungszeiten und Sprechtage sind auch abends und am Wochenende ablesbar · eine Änderung wirkt gleichzeitig auf Außenfläche und Foyer · das Sekretariat bekommt spürbar weniger Standardfragen
| Bereich | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Öffnungszeiten außerhalb der Amtsstunden | nicht einsehbar | rund um die Uhr an der Außenfläche |
| Änderung von Sprechtagen | neuer Ausdruck, oft verspätet | in Minuten auf beiden Flächen |
| Anrufe für Standardauskünfte | mehrfach täglich | spürbar seltener |
| Vereine und Veranstaltungen | eigener Zettel, oft überholt | fester Platz im Wechsel |

Was sich daraus ableiten lässt
| Erkenntnis | Was daraus folgt |
|---|---|
| Die Uhrzeit entscheidet, nicht nur der Inhalt | Bürgerinformation muss dann sichtbar sein, wenn die Leute Zeit haben, nicht nur zu den Amtsstunden |
| Eine Quelle verhindert Widersprüche | Zwei getrennt gepflegte Flächen laufen sonst schnell auseinander |
| Ehrlichkeit schafft Vertrauen | Der klare Verweis auf Verordnungsblatt und Portal verhindert Missverständnisse |
Welcher Standort welche Aufgabe übernimmt, steht auf Standorte in der Gemeinde. Wie ein Projekt von der Anfrage bis zur Betreuung abläuft, erklärt Ablauf Schritt für Schritt. Wie eine Fläche automatisch aktuell bleibt, zeigt der Use-Case Fristen und Dokumentation im Griff.
Mach deine Gemeinde rund um die Uhr auskunftsfähig
Wenn Öffnungszeiten und Sprechtage bei euch nur zu den Amtsstunden sichtbar sind, fehlt keine zusätzliche Kraft im Sekretariat, sondern eine Fläche, die weiterarbeitet, wenn das Amt zu hat. Wir messen das Licht, planen die Standorte und liefern alles von Display bis Betreuung als Festpreis-Angebot nach der Standortanalyse.


Der Gemeinde-Guide für Digital Signage
- Was digital darf und was nicht: zwei Kundmachungsregime, fünf Bundesländer, ein klarer Grundsatz
- Welcher Standort welchen Job übernimmt: Gemeindeamt außen und innen, Bauhof, Halle, Ortszentrum
- Außenbetrieb und Robustheit: warum Geräteklasse, Schutzart und Schutz gegen Beschädigung zusammengehören
- Bedienung durch mehrere Ämter: Rollen, Freigaben und ein Inhalts-Plan, der übers Jahr trägt
Das passt dazu
Gratis-ePaper · PDFDer Gemeinde-Guide für Digital SignageWas digital darf und was nicht: zwei Kundmachungsregime, fünf Bundesländer, ein klarer GrundsatzePaper laden
ProduktProduktseite digital-signage-fuer-gemeindenAlle Funktionen, Technik und Anwendungsfälle im Überblick.Produkt ansehen Im Detail
- ProjektablaufVon der Anfrage über die Standortanalyse mit Lichtmessung bis zu Schulung und Betreuung, abgestimmt auf Haushaltsjahr und Budgetberatung.
- Inhalte für die GemeindeDer Inhalts-Plan übers Jahr: Vereine und Veranstaltungen, Sammlungen und Saisonales, dazu Rollen und Freigaben für mehrere Ämter.
- Was es kostetDie Kostenblöcke und die Faktoren, die in der Gemeinde besonders wirken: Außenbetrieb, Schutzart, Bedienung durch mehrere Ämter, Nachweisbarkeit.
- Kundmachung und FristenZwei Kundmachungsregime, fünf Bundesländer im Vergleich, die Anforderungen an eine elektronische Amtstafel und der Sonderfall Vorarlberg.
- Lesbarkeit und ZugangZugänglichkeit außerhalb der Amtsstunden, Schriftgrößen und Kontrast für die reale Lesedistanz, Vorlesen und andere Wege, Bedienung im Freien.
- Notfall und WarnungWas eine Fläche im Ereignisfall leisten kann, ausdrücklich als freiwilliger Zweitkanal neben Sirene und amtlichen Warnkanälen.
- Standorte in der GemeindeGemeindeamt außen und innen, Bauhof, Halle, Friedhof, Ortszentrum und Bushaltestelle, je mit Aufgabe und passender Geräteklasse.
Aus der Praxis
- Lesbar auch mit schwacher SehkraftSchriftgrößen, Kontrast und Lesedistanz so geplant, dass die Fläche auch für Menschen mit schwacher Sehkraft brauchbar bleibt.
- Fristen und Dokumentation im GriffAbgelaufene Aushänge verschwinden von selbst, und amtliche Information ist wieder von Nichtamtlichem unterscheidbar.
- Bauhof und Ämter auf demselben StandEinsatzplan, Winterdienst und Sicherheitshinweise laufen dort, wo das Team ohnehin steht, statt über Zurufe und Zettel.
- Sperren und Ereignisse sofort im OrtEin Hinweis übernimmt alle Flächen der Gemeinde gleichzeitig und schaltet danach automatisch zurück.
- Der Ort wirkt geordnetEine gepflegte Fläche statt überlappender Zettel ist auch ein Signal an Zuziehende, an Vereine und an Betriebe.
Wissen & Hintergrund
- Amtlich und nichtamtlich sauber getrenntDer Glaskasten und die Fläche daneben: warum die Trennung amtliche Information wieder erkennbar macht und der Platzdiskussion die Schärfe nimmt.
- Fünf Bundesländer, fünf RegelnWas digitale Kundmachung wirklich darf: Verordnungsblatt oder Anschlag, Fristen, Signatur und Nachweisbarkeit im Vergleich.
- Warum Vorarlberg keine Amtstafel hatDas Vorarlberger Gemeindegesetz kennt keine Amtstafel, dafür Verordnungsblatt und Veröffentlichungsportal. Was das für die Gemeindeinformation bedeutet.
Häufige Fragen
- Was kostet das für eine Gemeinde?Es gibt keinen Listenpreis, weil der Standort die Anlage bestimmt. Der Festpreis entsteht nach der Standortanalyse, rechtzeitig vor der Budgetberatung.
- Ersetzt eine digitale Amtstafel die physische?Das entscheidet dein Landesrecht. Unsere Fläche ist Bürgerinformation neben der rechtsverbindlichen Kundmachung, sie ersetzt sie nicht.
- Was muss eine elektronische Amtstafel können?Gliederung und Suchfunktion, Nachvollziehbarkeit, elektronische Signatur, kein Ändern und kein Löschen während der Frist sowie Zugänglichkeit.
- Was passiert bei einem Ausfall?Der Player spielt lokal weiter, und wir sehen den Ausfall aus der Ferne. In Tirol beginnt bei einer elektronischen Amtstafel die Zweiwochenfrist neu.
- Wie lange bleibt eine Kundmachung sichtbar?Zwei Wochen sind über die geprüften Länder hinweg der Regelfall. Zeitpunkt und Dauer sind in nachprüfbarer Weise zu dokumentieren.
- Gilt das in Vorarlberg auch?In Vorarlberg kennt das Gemeindegesetz keine Amtstafel. Kundgemacht wird über das Verordnungsblatt und das Veröffentlichungsportal der Gemeinde.
- Wer darf im Amt Inhalte einstellen?Das legt ihr fest: Sekretariat, Bauamt, Öffentlichkeitsarbeit und Bauhof bekommen eigene Rollen, auf Wunsch mit Freigabe durch die Amtsleitung.
- Hält eine Außenfläche den Winter aus?Ja, mit Outdoor-Klasse, Klimatisierung, Schutz gegen Staub und Strahlwasser sowie verstärkter Front. Ein Fernseher hinter Glas hält das nicht durch.
Bereit für den nächsten Schritt?
Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.
