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Standorte in der Gemeinde: Gemeindeamt, Bauhof, Halle, Friedhof, Ortszentrum und Bushaltestelle im Überblick

Eine Gemeinde der MULTIMEDIAFABRIK hat nicht eine Fläche, sondern mehrere Standorte mit sehr unterschiedlichen Aufgaben. Was im Foyer funktioniert, ist an der Außenwand falsch, und was drinnen gut lesbar ist, verschwindet im Ortszentrum bei Sonne.
Diese Seite zeigt, welcher Standort welchen Job übernimmt und welche Geräteklasse dorthin gehört, damit du vor dem Erstgespräch schon eine Orientierung hast.
Die Standorte im Überblick
| Ort | Lösung | Was sie leistet |
|---|---|---|
| Gemeindeamt außen | Outdoor-Stele oder Außenfläche, wetterfest | Öffnungszeiten, Sprechtage, Verweis auf Verordnungsblatt und Portal, rund um die Uhr |
| Gemeindeamt Foyer | Indoor-Display oder Stele, optional mit Touch | Wegweisung zu den Ämtern, Formularhinweise, Wartesituation am Bürgerservice |
| Amtsleitung und Sitzungssaal | Indoor-Display | Raumbelegung, Sitzungstermine, Begrüßung von Gästegruppen |
| Bauhof | robuste Indoor-Fläche im Aufenthaltsraum | Einsatzplan, Sicherheitshinweise, Winterdienst, interne Nachrichten |
| Ortszentrum und Vorplatz | Outdoor-Stele, doppelseitig möglich | Veranstaltungen, Vereine, Baustellen und Sperren, Ortsplan |
| Halle, Friedhof, Bushaltestelle | Outdoor-Fläche oder geschützte Indoor-Fläche | Belegung, Öffnungszeiten, Aushänge, die sonst verwittern |
| Recyclinghof und Bauhof-Einfahrt | High-Bright-Fläche hinter Glas | Öffnungszeiten, Annahmeregeln, Feiertagsänderungen |
Die Schule als eigener Betrieb mit eigenem Alltag behandeln wir gesondert, auch wenn die Gemeinde Erhalter ist. Für den Schulbetrieb selbst ist ein eigenes Thema zuständig, nicht diese Seite.
Welche Geräteklasse an welchen Standort gehört
Welche Geräteklasse ein Standort braucht, entscheidet die Lichtmessung vor Ort, nicht der Katalog. Ein Foyer mit Nordfenster braucht etwas anderes als eine Glasfront nach Süden, und im Freien gelten wieder eigene Regeln. Wir arbeiten mit drei Klassen und benennen sie überall gleich.
| Geräteklasse | Helligkeit | Wo sie hingehört |
|---|---|---|
| Indoor | 320 cd/m² | Foyer, Gang, Sitzungssaal, Aufenthaltsraum im Bauhof, Räume ohne direktes Sonnenlicht |
| High-Bright | 500 cd/m² | Eingang, Fensterbereich, Flächen hinter Glas und gegen Gegenlicht |
| Outdoor | 2.500 cd/m² | Außenwand am Gemeindeamt, freistehende Stele im Ortszentrum, mit Klimatisierung sowie Schutz gegen Staub und Strahlwasser |

Gemeindeamt: außen und innen sind zwei verschiedene Projekte
Am Gemeindeamt treffen zwei ganz unterschiedliche Aufgaben aufeinander. Draußen zählt Sichtbarkeit rund um die Uhr, drinnen zählt Orientierung im Amtsalltag.
| Bereich | Aufgabe | Typische Inhalte |
|---|---|---|
| Außenwand oder Stele | rund um die Uhr auskunftsfähig sein | Öffnungszeiten, Sprechtage, aktuelle Hinweise, Verweis auf das Portal |
| Foyer | Bürgerservice entlasten | Wegweisung zu Ämtern, Formularhinweise, Wartesituation |
| Sitzungssaal | Termine und Belegung zeigen | Raumbelegung, Sitzungstermine, Begrüßung von Gästegruppen |
Bauhof: robust statt repräsentativ
Im Bauhof zählt nicht die Optik, sondern die Verlässlichkeit unter rauen Bedingungen: Staub, Temperaturschwankungen und ein Aufenthaltsraum, der auch mal mit Arbeitskleidung betreten wird. Die Fläche zeigt dort Einsatzplan, Sicherheitshinweise und Winterdienst-Information, oft mit direkter Verbindung zu Team-Nachrichten, die sonst nur mündlich weitergegeben werden.

Ortszentrum: die Fläche mit dem größten Publikum
Eine Stele im Ortszentrum oder am Vorplatz erreicht die meisten Menschen, hat aber auch die anspruchsvollste Lichtsituation. Sie zeigt Veranstaltungen, Vereine, Baustellen und Sperren sowie einen Ortsplan, oft doppelseitig, damit sie aus beiden Richtungen lesbar ist. Für die freistehende Bauform gibt es ein eigenes Produkt mit allen Details: Digital-Signage-Stelen. Wenn die Fläche zusätzlich Ortsplan, Wanderwege und Gästeinformation tragen soll, ist Infostellen und Informationssäulen die passende Seite.
Halle, Friedhof und Bushaltestelle: kleine Flächen mit klarem Job
Diese drei Standorte haben gemeinsam, dass die dort ausgehängte Information heute oft verwittert, bevor sie wieder abgenommen wird. Eine geschützte Fläche löst das ohne zusätzliche Arbeit im Amt.
| Standort | Was dort typischerweise hängt |
|---|---|
| Halle | Belegung, Vereinsveranstaltungen, Öffnungszeiten |
| Friedhof | Grabpflege-Hinweise, Öffnungszeiten, Aushänge der Friedhofsverwaltung |
| Bushaltestelle | Fahrplanänderungen, Baustellenhinweise, Ortsinformation |

Recyclinghof: hell genug für die volle Sonne
Am Recyclinghof steht die Fläche meist frei zugänglich hinter Glas, oft in direkter Sonne. Deshalb kommt hier in der Regel eine High-Bright-Fläche zum Einsatz, die Öffnungszeiten, Annahmeregeln und Feiertagsänderungen zeigt, ohne bei Sonnenschein unlesbar zu werden.
Wie wir die Reihenfolge der Standorte planen
Nicht jede Gemeinde setzt alle Standorte gleichzeitig um. Wenn Budget oder Zeit begrenzt sind, hilft eine Reihenfolge nach Wirkung: welcher Standort entlastet zuerst den größten Teil des Amtsalltags.
| Priorität | Typische Reihenfolge | Begründung |
|---|---|---|
| 1 | Gemeindeamt außen | größte Wirkung für die Sichtbarkeit rund um die Uhr |
| 2 | Ortszentrum | größtes Publikum, entlastet den Glaskasten am stärksten |
| 3 | Foyer | entlastet den Bürgerservice im Tagesgeschäft |
| 4 | Bauhof | interne Wirkung, meist unabhängig von den anderen Standorten planbar |
| 5 | Halle, Friedhof, Bushaltestelle, Recyclinghof | ergänzen das Gesamtbild, sobald die zentralen Flächen laufen |
Diese Reihenfolge ist eine Empfehlung, keine feste Regel. Manche Gemeinden starten bewusst am Bauhof, weil dort der größte interne Engpass besteht. Welche Reihenfolge zu eurer Situation passt, klären wir im Erstgespräch.

Häufige Fragen
Braucht jeder Standort dieselbe Geräteklasse?
Nein. Die Klasse richtet sich nach der Lichtmessung am jeweiligen Standort, nicht nach einer einheitlichen Vorgabe für die ganze Gemeinde. Ein Foyer mit wenig Licht kommt mit Indoor 320 cd/m² aus, eine Außenwand braucht Outdoor 2.500 cd/m².
Kann eine Stele im Ortszentrum auch für Gäste und Bürgerinformation gleichzeitig genutzt werden?
Ja, das kommt vor. Wichtig ist dabei die klare Trennung der Inhalte, damit amtliche Hinweise nicht zwischen touristischen Informationen untergehen. Wie diese Trennung im Alltag gelingt, zeigt die Seite Der Inhalts-Plan für die Gemeinde.
Was, wenn wir zuerst nur einen Standort umsetzen wollen?
Das ist der übliche Weg. Wir planen den ersten Standort so, dass weitere Flächen später ohne Umbau dazukommen, mit derselben Software und denselben Rollen. Wie der Ablauf dafür aussieht, steht auf Ablauf Schritt für Schritt.
Kurz zusammengefasst
- Eine Gemeinde hat mehrere Standorte mit unterschiedlichen Aufgaben, keine einzelne Fläche passt überall.
- Drei Geräteklassen: Indoor 320 cd/m², High-Bright 500 cd/m², Outdoor 2.500 cd/m², nach Lichtmessung.
- Gemeindeamt außen und innen sind zwei verschiedene Projekte mit unterschiedlicher Aufgabe.
- Bauhof braucht Robustheit, das Ortszentrum das größte Publikum.
- Recyclinghof und Bushaltestelle laufen typischerweise mit High-Bright oder geschützten Flächen.
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Der Gemeinde-Guide für Digital Signage
- Was digital darf und was nicht: zwei Kundmachungsregime, fünf Bundesländer, ein klarer Grundsatz
- Welcher Standort welchen Job übernimmt: Gemeindeamt außen und innen, Bauhof, Halle, Ortszentrum
- Außenbetrieb und Robustheit: warum Geräteklasse, Schutzart und Schutz gegen Beschädigung zusammengehören
- Bedienung durch mehrere Ämter: Rollen, Freigaben und ein Inhalts-Plan, der übers Jahr trägt
Das passt dazu
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ProduktProduktseite digital-signage-fuer-gemeindenAlle Funktionen, Technik und Anwendungsfälle im Überblick.Produkt ansehen Im Detail
- ProjektablaufVon der Anfrage über die Standortanalyse mit Lichtmessung bis zu Schulung und Betreuung, abgestimmt auf Haushaltsjahr und Budgetberatung.
- Inhalte für die GemeindeDer Inhalts-Plan übers Jahr: Vereine und Veranstaltungen, Sammlungen und Saisonales, dazu Rollen und Freigaben für mehrere Ämter.
- Was es kostetDie Kostenblöcke und die Faktoren, die in der Gemeinde besonders wirken: Außenbetrieb, Schutzart, Bedienung durch mehrere Ämter, Nachweisbarkeit.
- Kundmachung und FristenZwei Kundmachungsregime, fünf Bundesländer im Vergleich, die Anforderungen an eine elektronische Amtstafel und der Sonderfall Vorarlberg.
- Lesbarkeit und ZugangZugänglichkeit außerhalb der Amtsstunden, Schriftgrößen und Kontrast für die reale Lesedistanz, Vorlesen und andere Wege, Bedienung im Freien.
- Notfall und WarnungWas eine Fläche im Ereignisfall leisten kann, ausdrücklich als freiwilliger Zweitkanal neben Sirene und amtlichen Warnkanälen.
Aus der Praxis
- Lesbar auch mit schwacher SehkraftSchriftgrößen, Kontrast und Lesedistanz so geplant, dass die Fläche auch für Menschen mit schwacher Sehkraft brauchbar bleibt.
- Rund um die Uhr auskunftsfähigÖffnungszeiten, Sprechtage und aktuelle Hinweise erreichen auch die Leute, die während der Amtsstunden arbeiten.
- Fristen und Dokumentation im GriffAbgelaufene Aushänge verschwinden von selbst, und amtliche Information ist wieder von Nichtamtlichem unterscheidbar.
- Bauhof und Ämter auf demselben StandEinsatzplan, Winterdienst und Sicherheitshinweise laufen dort, wo das Team ohnehin steht, statt über Zurufe und Zettel.
- Sperren und Ereignisse sofort im OrtEin Hinweis übernimmt alle Flächen der Gemeinde gleichzeitig und schaltet danach automatisch zurück.
- Der Ort wirkt geordnetEine gepflegte Fläche statt überlappender Zettel ist auch ein Signal an Zuziehende, an Vereine und an Betriebe.
Wissen & Hintergrund
- Amtlich und nichtamtlich sauber getrenntDer Glaskasten und die Fläche daneben: warum die Trennung amtliche Information wieder erkennbar macht und der Platzdiskussion die Schärfe nimmt.
- Fünf Bundesländer, fünf RegelnWas digitale Kundmachung wirklich darf: Verordnungsblatt oder Anschlag, Fristen, Signatur und Nachweisbarkeit im Vergleich.
- Warum Vorarlberg keine Amtstafel hatDas Vorarlberger Gemeindegesetz kennt keine Amtstafel, dafür Verordnungsblatt und Veröffentlichungsportal. Was das für die Gemeindeinformation bedeutet.
Häufige Fragen
- Was kostet das für eine Gemeinde?Es gibt keinen Listenpreis, weil der Standort die Anlage bestimmt. Der Festpreis entsteht nach der Standortanalyse, rechtzeitig vor der Budgetberatung.
- Ersetzt eine digitale Amtstafel die physische?Das entscheidet dein Landesrecht. Unsere Fläche ist Bürgerinformation neben der rechtsverbindlichen Kundmachung, sie ersetzt sie nicht.
- Was muss eine elektronische Amtstafel können?Gliederung und Suchfunktion, Nachvollziehbarkeit, elektronische Signatur, kein Ändern und kein Löschen während der Frist sowie Zugänglichkeit.
- Was passiert bei einem Ausfall?Der Player spielt lokal weiter, und wir sehen den Ausfall aus der Ferne. In Tirol beginnt bei einer elektronischen Amtstafel die Zweiwochenfrist neu.
- Wie lange bleibt eine Kundmachung sichtbar?Zwei Wochen sind über die geprüften Länder hinweg der Regelfall. Zeitpunkt und Dauer sind in nachprüfbarer Weise zu dokumentieren.
- Gilt das in Vorarlberg auch?In Vorarlberg kennt das Gemeindegesetz keine Amtstafel. Kundgemacht wird über das Verordnungsblatt und das Veröffentlichungsportal der Gemeinde.
- Wer darf im Amt Inhalte einstellen?Das legt ihr fest: Sekretariat, Bauamt, Öffentlichkeitsarbeit und Bauhof bekommen eigene Rollen, auf Wunsch mit Freigabe durch die Amtsleitung.
- Hält eine Außenfläche den Winter aus?Ja, mit Outdoor-Klasse, Klimatisierung, Schutz gegen Staub und Strahlwasser sowie verstärkter Front. Ein Fernseher hinter Glas hält das nicht durch.
Bereit für den nächsten Schritt?
Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.
