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Vertiefung

Lokale Daten und Sprachen: Wetter, Bergbahn, Ort und Programm automatisch, dazu die richtige Zahl an Sprachen

Blick über den Rezeptionstresen eines Hotels auf ein Display mit Tagesinfos

Ein Gast im Haus der MULTIMEDIAFABRIK hat das Wetter und den Liftstatus längst auf dem eigenen Handy. Eine Fläche im Haus gewinnt deshalb nur dann, wenn sie genauso aktuell ist und dazu etwas zeigt, das im Handy nicht steht.

Diese Seite zeigt, welche lokalen Datenquellen dafür einlaufen und wie viele Sprachen im Wechsel tatsächlich sinnvoll sind.

Die vier Datenquellen im Überblick

DatenquelleWas daraus auf die Fläche kommt
WetterdienstVorhersage für den Ort und die Höhenlage, nicht für die Landeshauptstadt
Bergbahn und DestinationBetriebszeiten, Status der Anlagen, Veranstaltungen im Ort
Eigene ÖffnungszeitenRestaurant, Bar, Wellness, Rezeption, jeweils mit Ausnahmen
Eigenes ProgrammAufguss, Führung, Live-Musik, Skiservice, Shuttle-Zeiten

Warum ein Ausdruck vom Vortag nicht mehr reicht

Ein ausgedrucktes Wetterblatt oder eine handschriftliche Tafel mit Liftzeiten war lange die übliche Lösung. Gegen ein Handy, das dieselbe Information in Echtzeit zeigt, wirkt sie nicht mehr informativ, sondern veraltet, selbst wenn sie am Vortag noch stimmte.

Was heute oft passiertWas daraus folgtWas automatische Datenquellen ändern
Wetterzettel wird morgens ausgedrucktam Nachmittag stimmt die Vorhersage nicht mehrdie Fläche zieht die aktuelle Vorhersage laufend nach
Liftstatus wird telefonisch erfragtdie Rezeption beantwortet dieselbe Frage mehrfach am Tagder Status läuft automatisch auf der Fläche mit
Programm steht nur im ZimmerordnerGäste sehen es erst spät oder gar nichtProgramm läuft in Lobby und auf der Etage mit
Lobby eines alpinen Hotels im Abendlicht mit leuchtendem Display an der Stirnwand

Wetter, Bergbahn und Ort im Detail

Die Datenquellen laufen automatisch ein und sind an die Region deines Hauses gebunden, nicht an einen allgemeinen Wetterdienst für das ganze Land.

Wetter für den Standort.
Die Vorhersage bezieht sich auf deinen Ort und die tatsächliche Höhenlage, nicht auf eine weit entfernte Referenzstation.
Bergbahn und Destination.
Betriebszeiten und Anlagenstatus kommen aus der Datenquelle der Destination oder Bergbahn, ergänzt um Veranstaltungen im Ort.
Eigene Öffnungszeiten.
Restaurant, Bar, Wellness und Rezeption laufen mit ihren jeweiligen Ausnahmen mit, etwa an Ruhetagen oder in der Revisionswoche.
Eigenes Programm.
Aufguss, Führung, Live-Musik, Skiservice und Shuttle-Zeiten sind Themen, die täglich oder saisonal wechseln und deshalb eine eigene Zeitsteuerung brauchen.

Sprachen im Wechsel statt nebeneinander

Sprachen laufen im Wechsel, nicht nebeneinander auf derselben Fläche. Zwei bis drei Sprachen sind in den meisten Häusern die richtige Zahl: die Landessprache, Englisch und die stärkste Herkunftssprache der eigenen Gäste.

Zahl der SprachenWas daraus folgt
eine Sprachereicht selten, weil internationale Gäste sonst an der Rezeption nachfragen
zwei bis drei Sprachen im Wechselpasst für die meisten Häuser, klarer Umlauf, jede Sprache bekommt genug Zeit
vier oder mehr Sprachenverlängert den Umlauf so weit, dass eine Information nicht mehr abgewartet wird

Mehr Sprachen bedeuten längere Umläufe, und eine Information, die zu lange auf sich warten lässt, wird nicht gelesen. Deshalb ist die richtige Zahl an Sprachen keine Frage der Höflichkeit gegenüber jeder Herkunft, sondern eine Frage der Lesbarkeit im Umlauf.

Übersichtsdisplay am Zugang zum Tagungsbereich eines Hotels

Wie die Sprachauswahl für dein Haus entsteht

Welche Sprachen im Wechsel laufen, legen wir gemeinsam mit dir fest, auf Basis der tatsächlichen Gästestruktur deines Hauses, nicht nach einer allgemeinen Vorgabe.

Landessprache.
Bleibt in jedem Fall die erste Sprache im Umlauf.
Englisch.
Ergänzt in praktisch jedem Haus als zweite Sprache.
Stärkste Herkunftssprache.
Wird anhand der tatsächlichen Gästezahlen deines Hauses gewählt, nicht anhand einer Annahme.
Wechsel bei Bedarf.
Ändert sich die Gästestruktur über die Saison, lässt sich die Sprachauswahl im Content-Management anpassen.

Wo die lokalen Daten im Haus erscheinen

Nicht jede Zone braucht dieselben lokalen Daten. Die Lobby profitiert vom vollständigen Bild, die Etage nur von einem kurzen Hinweis, und die Rezeption zeigt eher das, was für die Ankunft wichtig ist.

ZoneWas dort typischerweise läuft
Eingang und Vorfahrtaktuelles Wetter, Öffnungszeiten auf einen Blick
RezeptionTagesprogramm, wichtige Ausnahmen wie Ruhetage
Lobbyvollständiger Datenblock: Wetter, Bergbahn, Ortsinformationen, Programm
Etageknapper Hinweis, kein vollständiger Datenblock
WellnessÖffnungszeiten und Ruhezeiten, kein Wetter oder Bergbahn

Diese Zuordnung entsteht gemeinsam mit dir beim Content-Konzept und richtet sich nach der Frage, was ein Gast an diesem Ort tatsächlich wissen will, nicht danach, was technisch überall möglich wäre. Mehr zu den Zonen selbst steht auf Zonen im Haus.

Kleines digitales Türschild im Hochformat neben einer Tagungsraumtür

Was automatische Datenquellen der Rezeption abnehmen

Der eigentliche Nutzen automatischer Datenquellen zeigt sich nicht auf der Fläche, sondern an der Rezeption, weil dort die meisten dieser Fragen sonst landen.

Weniger Wiederholfragen.
Wetter, Liftstatus und Öffnungszeiten sind auf der Fläche sichtbar, bevor jemand danach fragt.
Weniger Fehlauskünfte.
Eine automatische Quelle veraltet nicht, ein handschriftlicher Zettel schon.
Mehr Zeit für Gäste.
Die Zeit, die sonst für Standardauskünfte draufgeht, bleibt für den eigentlichen Check-in.

Häufige Fragen

Woher weiß ich, welche Sprachen für mein Haus richtig sind?

Aus der tatsächlichen Gästestruktur deines Hauses, meist aus den Herkunftsdaten der Rezeption. Wir legen die Auswahl beim Content-Konzept gemeinsam mit dir fest, siehe Ablauf Schritt für Schritt.

Warum nicht einfach alle Sprachen gleichzeitig auf der Fläche zeigen?

Weil eine Fläche mit vier Sprachen auf einmal für jede einzelne zu wenig Platz und zu wenig Zeit lässt. Der Wechsel im Umlauf hält jede Sprache lesbar, während gleichzeitige Anzeige unlesbar wird.

Kann ich Wetter und Liftstatus für mehrere Orte gleichzeitig zeigen, etwa bei mehreren Bergbahnen in der Nähe?

Ja, das lässt sich einrichten, wenn dein Haus für mehrere Ziele relevant ist. Das erhöht allerdings die Zahl der Inhalte im Umlauf und wird deshalb bei der Content-Einrichtung mit abgewogen.

Schmales Hochformat-Display neben der Lifttür auf einer Hoteletage mit Blick zum Wellnessbereich

Kurz zusammengefasst

  • Vier Datenquellen laufen automatisch ein: Wetter, Bergbahn und Destination, eigene Öffnungszeiten, eigenes Programm.
  • Die Wettervorhersage bezieht sich auf deinen Standort, nicht auf eine entfernte Referenzstation.
  • Zwei bis drei Sprachen im Wechsel sind für die meisten Häuser die richtige Zahl.
  • Mehr Sprachen bedeuten längere Umläufe und weniger Lesbarkeit, nicht mehr Service.

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