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Vertiefung

Zonen im Haus: welche Fläche welchen Job übernimmt, von der Vorfahrt bis zum Mitarbeiterbereich

Schmales Hochformat-Display neben der Lifttür auf einer Hoteletage mit Blick zum Wellnessbereich

Digital Signage für Hotels von der MULTIMEDIAFABRIK beginnt nicht mit dem Bildschirm, sondern mit der Zone. Ein Haus hat nicht eine Fläche, es hat sechs bis zwölf sehr unterschiedliche, und was am Eingang funktioniert, ist auf der Etage falsch.

Diese Seite zeigt, welcher Ort im Haus welchen Job übernimmt, welche Bauform dazu passt und welche Geräteklasse die Lichtmessung dort typischerweise ergibt.

Die neun Zonen im Überblick

Ort im HausFlächeWas sie leistet
Eingang und VorfahrtOutdoor-Stele oder Schaufenster-FlächeBegrüßung, Öffnungszeiten von Restaurant und Wellness, Hinweis auf die Veranstaltung des Abends
RezeptionWelcome-Display hinter oder neben dem TresenBegrüßung von Gruppen, Tagesinfos, Abläufe für Check-in und Check-out
Lobby und SitzbereichQuerformat-Fläche in der BlickachseWetter, Bergbahn- und Ortsinformationen, Programm im Haus
Lift und Etageschmale Hochformat-Fläche je EbeneWegweiser zu Restaurant, Wellness und Tagungsräumen, Hinweise für diese Etage
FrühstücksraumFläche am Eingang des RaumsServicezeiten, Hinweise zum Angebot, Allergen- und Herkunftshinweise des Hauses
Wellness und Spafeuchtraumtaugliche Fläche im VorbereichÖffnungszeiten, Anwendungen, Ruhezeiten, Hinweise zur Aufgussrunde
Tagungs- und SeminarbereichÜbersicht am Zugang plus digitale TürschilderRaumbelegung, Firmenname der Gruppe, Programmpunkt und Uhrzeit je Raum
Restaurant und Bar im HausFläche im VorbereichServicezeiten, Programm am Abend, Hinweise für Hausgäste
MitarbeiterbereichFläche in Personalraum oder GangDienstplan, Belegungsvorschau, Teamhinweise, Einschulungsthemen

Warum die Reihenfolge im Haus zählt

Ein Gast bewegt sich in einer festen Abfolge durch dein Haus: Ankommen, Ankommen an der Rezeption, ins Zimmer, im Haus unterwegs. Jede Station hat eine andere Frage im Kopf, deshalb zeigt jede Zone etwas anderes.

StationTypische Frage des GastesWas die Zone beantwortet
VorfahrtBin ich hier richtig, ist geöffnetBegrüßung und Öffnungszeiten auf einen Blick
RezeptionWie läuft der Check-in, was ist heute losTagesinfos während des Wartens
LobbyWie wird das Wetter, was gibt es in der Regionlokale Daten statt Ausdruck vom Vortag
EtageWo geht es zu Wellness und TagungWegweiser statt Zettel an der Lifttür
FrühstücksraumBis wann gibt es Frühstück, was ist im AngebotServicezeiten und Hinweise am Eingang des Raums
Lobby eines alpinen Hotels im Abendlicht mit leuchtendem Display an der Stirnwand

Geräteklassen: wie viel Helligkeit eine Zone braucht

Welche Geräteklasse an welche Wand gehört, entscheidet die Lichtmessung am Standort, nicht der Katalog. Eine Lobby mit Nordfenster braucht etwas anderes als eine Glasfront gegen die Berge, und im Freien gelten wieder eigene Regeln. Wir arbeiten mit drei Klassen und benennen sie überall gleich.

GeräteklasseHelligkeitWo sie hingehört
Indoor320 cd/m²Etage, Gang, Mitarbeiterbereich, Wellness-Vorbereich, Räume ohne direktes Sonnenlicht
High-Bright500 cd/m²Rezeption, Lobby an der Glasfront, Eingangsbereich gegen Gegenlicht
Outdoor2.500 cd/m²Vorfahrt, freistehende Stele, Außenwand, mit Klimatisierung und Schutz gegen Staub und Strahlwasser

Der Fehler, der sich am häufigsten wiederholt, ist ein Indoor-Gerät an einer Glasfront. Es läuft am ersten Tag, wirkt nach wenigen Wochen blass und muss ersetzt werden. Die Lichtmessung im Rahmen der Standortanalyse vermeidet genau das.

Bauform je Zone

Nicht jede Zone bekommt dieselbe Bauform. Wandfläche, Stele und Outdoor-Ausführung lösen unterschiedliche Aufgaben.

Wandfläche.
Für Rezeption, Lobby, Etage und Frühstücksraum, dort wo eine tragfähige Wand mit Stromzugang vorhanden ist.
Stele.
Für Vorfahrt und Eingang, wenn keine passende Wand da ist oder die Fläche frei im Raum stehen soll. Details stehen auf Digital-Signage-Stelen.
Outdoor-Ausführung.
Für Flächen im Freien, mit Klimatisierung und Schutz gegen Wetter, wo die Lichtmessung Outdoor-Klasse ergibt.
Digitales Türschild.
Für den Tagungsbereich, je Raum eine schmale Fläche neben der Tür. Das Gerät selbst steht auf Digitale Türschilder und Raumbelegung.
Blick über den Rezeptionstresen eines Hotels auf ein Display mit Tagesinfos

Wie ein Haus mit den Zonen startet

Du musst nicht mit allen neun Zonen beginnen. Die meisten Häuser starten dort, wo der Alltag am stärksten drückt, und bauen danach aus.

AusbaustufeTypischer EinstiegWas oft folgt
Einzelne ZoneRezeption oder Lobby, weil dort die meisten Fragen entstehenEtage und Frühstücksraum
Mittlere AusbaustufeRezeption, Lobby, EtageWellness und Tagungsbereich
Vollausbaualle Publikumszonen plus MitarbeiterbereichTürschilder je Tagungsraum, Anbindung an das Buchungssystem

Jede Zone, die später dazukommt, wird ins bestehende Abo aufgenommen und mit derselben Lichtmessung geprüft, nicht neu aufgesetzt.

Häufige Fragen

Muss ich alle neun Zonen auf einmal ausstatten?

Nein. Die meisten Häuser starten mit Rezeption oder Lobby und bauen aus, sobald sich die Entlastung zeigt. Welche Faktoren dabei die Rate bewegen, steht auf Kosten und Kostenlogik.

Warum braucht die Etage eine andere Bauform als die Lobby?

Weil Gänge schmal sind und Gäste im Gehen lesen. Eine hochkante Fläche mit wenigen, klaren Hinweisen funktioniert dort besser als eine breite Querformat-Fläche wie in der Lobby.

Was, wenn eine Zone drinnen und draußen liegt, etwa ein überdachter Eingang?

Das klären wir mit derselben Lichtmessung wie jede andere Zone. Je nach Ergebnis reicht High-Bright, oder es braucht die Outdoor-Klasse mit Schutz gegen Wetter.

Übersichtsdisplay am Zugang zum Tagungsbereich eines Hotels

Kurz zusammengefasst

  • Ein Haus hat neun typische Zonen, von der Vorfahrt bis zum Mitarbeiterbereich, jede mit eigenem Job.
  • Die Lichtmessung entscheidet über die Geräteklasse, nicht der Katalog.
  • Wandfläche, Stele, Outdoor-Ausführung und digitales Türschild sind vier unterschiedliche Bauformen für unterschiedliche Orte.
  • Häuser starten meist mit einer Zone und bauen danach aus, ohne das Abo neu aufzusetzen.

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Der Hotel-Guide für Digital Signage

  • Welche Zone welchen Job übernimmt: Eingang, Rezeption, Lobby, Etage, Wellness, Tagung und Mitarbeiterbereich
  • Geräteklassen nach Lichtmessung: warum Indoor, High-Bright und Outdoor keine Komfortentscheidung sind
  • Veranstaltungen und Türschilder: warum die Anzeige aus der Belegung des Hauses kommen muss
  • Pflichten und Lizenzen im Haus: Rettungszeichen, TV im Zimmer und zwei Irrtümer, die im Markt kursieren
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