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Vertiefung

So läuft dein Gästenetzwerk-Projekt ab, von der Funkausleuchtung bis zum laufenden Betrieb

Netzwerktechniker prüft am Laptop die Funkausleuchtung und das Cloud-Monitoring

Ein Gästenetzwerk-Projekt der MULTIMEDIAFABRIK läuft in sieben klaren Phasen ab, von der ersten Bedarfsklärung über die Funkausleuchtung vor Ort und das verbindliche Festpreis-Angebot bis zu Installation, Captive-Portal, PMS-Integration und laufendem Betrieb mit Monitoring und Wartung. Jede Phase liegt in einer Hand, mit einem Ansprechpartner über den ganzen Lebenszyklus.

Diese Seite zeigt dir, was in jeder Phase passiert, wer beteiligt ist und woran du den Fortschritt erkennst. So weißt du vor dem Start, worauf du dich einlässt, und es gibt keine offene Tageshonorar-Lotterie.

Die sieben Phasen im Überblick

PhaseInhaltZeitrahmen (Richtwert)
1: Erstgespräch & BedarfAnforderungen, Bereiche, Gerätezahl, PMS und Budget klären30 bis 60 Minuten
2: Vor-Ort-Begehung & FunkausleuchtungMessung, Baumaterial-Analyse, Heatmap-Planunghalber bis ganzer Tag vor Ort
3: Konzept & Festpreis-AngebotNetzplan, VLAN-Architektur, Komponentenwahl, verbindlicher Festpreiswenige Werktage nach Begehung
4: Installation & KonfigurationMontage, Verkabelung, Switch- und Access-Point-Setup, VLAN-Einrichtungje nach Objektgröße, meist 1 bis 5 Tage
5: Portal & IntegrationCaptive-Portal-Branding, Datenschutz-Bausteine, PMS-Anbindungparallel zur Installation
6: Abnahme & MessungFunktionstest, Roaming-Check, Durchsatz-Messung, Übergabe-Dokumentationrund ein Tag
7: Betrieb & WartungMonitoring, Firmware-Audits, Support mit definierten Reaktionszeitenlaufend

Phase 1: Erstgespräch & Bedarf

Am Anfang klären wir, was dein Betrieb wirklich braucht: welche Bereiche zu versorgen sind, wie viele Gäste und Geräte gleichzeitig erwartet werden, ob ein Property-Management-System angebunden werden soll und welcher Budget-Rahmen passt. Das Erstgespräch dauert kurz und legt fest, ob eine Vor-Ort-Begehung sinnvoll ist.

Gäste nutzen entspannt das WLAN in einer modernen Hotellobby im Alpenraum

Phase 2: Vor-Ort-Begehung & Funkausleuchtung

Hier entscheidet sich die Qualität des ganzen Projekts. Statt Access Points auf Verdacht zu setzen, messen wir die baulichen Gegebenheiten, analysieren Baumaterial und Wandstärken und planen die Access-Point-Positionen per Heatmap. Das Ergebnis: belastbar geplante Anzahl und Position der Geräte, ohne Funklöcher und ohne Überdimensionierung.

Phase 3: Konzept & Festpreis-Angebot

Auf Basis der Funkausleuchtung erstellen wir den Netzplan mit VLAN-Architektur, wählen die Komponenten und die WLAN-Generation und legen das Captive-Portal- und Integrations-Konzept fest. Daraus entsteht ein verbindliches Festpreis-Angebot, kein Bauchgefühl und keine offene Rechnung.

Gast verbindet sich am Smartphone mit dem Gäste-WLAN am Café-Tisch

Phase 4: Installation & Konfiguration

Unser Inhouse-Team montiert und verkabelt die Access Points und Switches, richtet Controller und VLANs ein und konfiguriert die Firewall-Regeln zwischen den Zonen. Die Dauer hängt von der Objektgröße ab und liegt meist zwischen einem und fünf Tagen.

Phase 5: Portal & Integration

Parallel zur Installation richten wir das Captive-Portal im Look deiner Marke ein, hinterlegen die Datenschutz-Bausteine mit Einwilligung und Löschfristen und binden bei Bedarf das Property-Management-System an, sodass sich Gäste per Zimmernummer anmelden und der Zugang bei Check-out automatisch erlischt.

Nahaufnahme eines deckenmontierten Business-Access-Points und der Netzwerkverkabelung

Phase 6: Abnahme & Messung

Vor der Übergabe prüfen wir die Funktion, den Roaming-Übergang zwischen den Access Points und den Durchsatz mit einer Messung. Du bekommst eine Übergabe-Dokumentation mit Netzplan, die zugleich als Grundlage für deine NIS-2-Nachweise dient.

Phase 7: Betrieb & Wartung

Im laufenden Betrieb übernimmt das zentrale Cloud-Monitoring die proaktive Störungserkennung; Störungen werden oft erkannt, bevor du sie merkst. Firmware-Audits halten das Netz aktuell, und der Wartungsvertrag legt die Service-Reaktionszeiten fest.

Server- und Netzwerkschrank mit Switches und Controllern in einem Gewerbebetrieb

Was du beisteuerst

Damit das Projekt reibungslos läuft, brauchen wir von dir ein paar Voraussetzungen. Die meisten davon klären wir schon im Erstgespräch.

  • Zugang zu den zu versorgenden Bereichen für die Begehung und Installation
  • Informationen zum bestehenden Internet-Anschluss und zur Verkabelung
  • Angaben zum Property-Management-System, falls eine Anbindung gewünscht ist
  • einen Ansprechpartner im Haus für Abnahme und Einweisung

Quick-Reference

  • Sieben Phasen: Erstgespräch, Funkausleuchtung, Konzept, Installation, Portal, Abnahme, Betrieb
  • Die Funkausleuchtung entscheidet über Anzahl und Position der Access Points, nichts wird auf Verdacht installiert
  • Das verbindliche Festpreis-Angebot entsteht nach der Begehung, nicht vorher
  • Portal und PMS-Integration laufen parallel zur Installation
  • Die Übergabe-Dokumentation dient zugleich als NIS-2-Nachweis
  • Im Betrieb erkennt das Monitoring Störungen oft, bevor du sie merkst
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Gästenetzwerke-Guide 2026

  • Strikte VLAN-Trennung von Gast, Mitarbeiter, IoT und Produktion, WPA3-Verschlüsselung empfohlen
  • Captive-Portal im Marken-Look mit Einwilligung, Löschfristen und optionalem Marketing-Opt-in
  • PMS-Anbindung: Login per Zimmernummer, automatischer Entzug beim Check-out
  • Funkausleuchtung mit Heatmap statt Schätzung, Wi-Fi 6, 6E oder 7 je nach Last
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