Anwendungsfall

Messeerfolg & Lead-Gewinnung: Wie eine Eventlocation 400 Geräte im Saal stabil hält

Nahaufnahme eines deckenmontierten Business-Access-Points und der Netzwerkverkabelung

Das Gästenetzwerk der MULTIMEDIAFABRIK ist ein vom Firmennetz getrenntes WLAN für Gäste, mit Anmeldeseite, Funkplanung und Betreuung aus einer Hand. In einer Eventlocation heißt das: Das Netz ist auf den vollen Saal geplant und nicht auf einen ruhigen Dienstag.

Ausgangssituation

Ein Tagungshaus mit einem großen Saal für rund 200 Personen und vier Seminarräumen. An normalen Tagen läuft das WLAN gut. Bei einer Fachtagung oder einer Hausmesse sieht es anders aus.

Jede Person bringt Handy und Laptop mit, manche noch ein Tablet. Bei 200 Teilnehmenden sind das schnell 400 Geräte oder mehr. Um 9 Uhr melden sich alle gleichzeitig an, in der Kaffeepause laden alle ihre Mails. Genau dann wird das Netz langsam. Die Aussteller im Foyer hängen mit ihren Kassen und Lead-Scannern im selben Netz, und das Sammelpasswort steht auf einem Aufsteller am Eingang.

Was sich der Kunde wünschte

Der Betreiber wollte ein Netz, das bei voller Belegung hält, mit Zugängen, die nach der Veranstaltung von selbst enden. Aussteller und Bühnentechnik sollten ihr eigenes Netz bekommen.

Gäste nutzen entspannt das WLAN in einer modernen Hotellobby im Alpenraum

Warum ein Gästenetzwerk die Lösung war

BausteinWas er bringt
Planung auf die SpitzeDie Funkausleuchtung rechnet mit dem vollen Saal. Wie viele Access Points es braucht, hängt an Gerätezahl, Raumhöhe und Bestuhlung.
TagespässeDie Anmeldeseite gibt zeitlich begrenzte Zugänge aus. Nach dem letzten Veranstaltungstag ist Schluss, ohne dass jemand ein Passwort ändern muss.
Getrennte NetzeTeilnehmende, Aussteller, Bühnentechnik und Verwaltung laufen in eigenen Netzen (VLAN). Ein überlastetes Gästenetz bremst den Lead-Scanner am Stand nicht aus.
RoamingWer vom Saal ins Foyer geht, bleibt verbunden, weil die Access Points abgestimmt sind.

Umsetzung

Für eine Eventlocation dieser Größe passt das Paket PRO. Es enthält die vollständige Ausleuchtung, ab 16 Access Points und Wi-Fi 7.

BereichWas geplant wurde
SaalAccess Points an der Decke, gleichmäßig verteilt, Leistung auf hohe Dichte eingestellt
Seminarräumeje Raum eigene Versorgung, weil volle Räume mit offenen Laptops die meiste Last machen
FoyerNetz für Aussteller, getrennt vom Gästenetz
Bühne und Technikeigenes Netz für Mischpult, Präsentationsrechner und Streaming
AnmeldeseiteTagespass per Code oder Anmeldung mit E-Mail, Nutzungsbedingungen, Werbe-Einwilligung freiwillig und getrennt
InternetanschlussBandbreite je Veranstaltung geprüft, Verteilung so eingestellt, dass kein einzelnes Gerät alles belegt

Wichtig war ein Testlauf vor der ersten großen Veranstaltung: Das Haus wurde einmal unter Last gemessen, bevor die Gäste kamen.

Gast verbindet sich am Smartphone mit dem Gäste-WLAN am Café-Tisch

Output

  • ein Gästenetz für Saal, Seminarräume und Foyer
  • Tagespässe, die von selbst ablaufen
  • eigene Netze für Aussteller, Bühnentechnik und Verwaltung
  • Heatmap und Netzplan für künftige Raumbuchungen
  • Fernüberwachung, Störungsdienst nach Vereinbarung im Angebot

Ergebnis

Rund 400 Geräte im Saal · Tagespässe statt Sammelpasswort · eigenes Netz für Aussteller und Bühnentechnik

Die Werte sind typische Erfahrungswerte aus Projekten dieser Art, keine Messung bei einem bestimmten Kunden. Die Gerätezahl ergibt sich aus 200 Personen mit je zwei Geräten.

KennzahlVorherNachher
Gerätezahl, die das Netz trägtbricht bei voller Belegung einrund 400 gleichzeitig, geplant und gemessen
Zugang für TeilnehmendeSammelpasswort am AufstellerTagespass mit Ablaufdatum
Aussteller im Foyerim Gästenetzeigenes Netz
Bühnentechnik und Streamingteilt sich die Bandbreiteeigenes Netz mit festem Anteil
Nachfragen beim VeranstalterWLAN als häufige Beschwerdekein Thema mehr
Netzwerktechniker prüft am Laptop die Funkausleuchtung und das Cloud-Monitoring

Was sich daraus ableiten lässt

Für Veranstalter zählt das WLAN bei der Wahl der Location mit. Ein Saal, in dem das Netz bei der Begrüßung einbricht, wird für die nächste Tagung seltener gebucht. Zwei Dinge entscheiden:

  • Geplant wird für den vollen Saal, nicht für den Durchschnitt.
  • Getrennte Netze schützen das, was im Betrieb laufen muss: Stand, Bühne und Verwaltung.

Wie die Messung abläuft, steht auf der Seite WLAN-Ausleuchtung und Heatmap.

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  • Captive-Portal im Marken-Look mit Einwilligung, Löschfristen und optionalem Marketing-Opt-in
  • PMS-Anbindung: Login per Zimmernummer, automatischer Entzug beim Check-out
  • Funkausleuchtung mit Heatmap statt Schätzung, Wi-Fi 6, 6E oder 7 je nach Last
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