Vertiefung

Ablauf: in sieben Schritten von der Beratung zur laufenden Besucherzählung

Besucherzählung mit KI-Kamera: Techniker mit Helm und Auffanggurt schraubt von einer Arbeitsbühne aus eine weiße Bullet-Kamera an eine Holzfassade (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Eine Besucherzählung mit KI-Kamera läuft bei der MULTIMEDIAFABRIK in sieben Schritten ab: Beratung, Standortwahl, Kameraauswahl, Montage, Einrichtung, Dashboard und Betrieb. Alle Schritte liegen bei einem Team, von der ersten Frage bis zur laufenden Zahl im Dashboard.

Wer die Zählung vorher sehen will, kommt nach Koblach. Im Haus der MULTIMEDIAFABRIK zeigen wir dir in einer Vorführung Kamera und Dashboard live.

Die sieben Schritte im Überblick

SchrittInhaltErgebnis
1 BeratungWas soll gezählt werden, wo und wozu, welche Fragen soll das Dashboard beantwortenZählziel und Standortliste
2 StandortwahlBegehung vor Ort: Montagepunkt, Höhe, Blickwinkel, Licht, Strom, Netz oder LTE, Eigentümer von Fassade oder MastStandortprotokoll mit Fotos
3 Kameraauswahlpassende Kamera je Standort, Ausbaustufe BASIC, SMART oder PROindividuelles Angebot
4 MontageKamera, Halterung, bei Bedarf Technikgehäuse am Mast, Anbindungbetriebsbereite Kamera
5 EinrichtungZähllinien und Richtungen festlegen, ohne Aufzeichnung, Inbetriebnahmelaufende Zählung
6 DashboardAnsichten, Schwellen, Berichte und Zugänge für dein Teamdeine eigene Ansicht
7 BetriebDatenstand überwachen, Linien nachjustieren, Server betreibenlaufende Zahlen

Schritt 1 und 2: Beratung und Standortwahl

Am Anfang steht deine Frage. Will das Stadtmarketing die Wirkung eines Markts belegen, braucht es einen anderen Zählpunkt als ein Hotel, das den Frühstücksraum plant. Danach kommt die Begehung. Ein Grundriss oder ein Foto der Fassade ersetzt den Blick vor Ort nicht.

Bei der Begehung prüfen wirWarum
Höhe und Winkelschräg von oben werden Menschen in Gruppen besser getrennt
Licht am Abendentscheidet über Infrarot oder Thermalkamera
Strom und Netzentscheidet über Kabel, WLAN oder LTE
EigentumFassade, Laterne oder Mast brauchen eine Freigabe
DatenschutzZählpunkt so wählen, dass nur der nötige Bereich im Bild ist
Besucherzählung mit KI-Kamera: Belebte Fußgängerzone einer Alpenstadt am See, rechts eine kleine weiße Bullet-Kamera an der Steinfassade (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Schritt 3: Kameraauswahl und Angebot

Die MULTIMEDIAFABRIK arbeitet mit professionellen Netzwerkkameras, die KI direkt in der Kamera haben, und wählt aus Bullet-, 360-Grad-, Dome-, PTZ-, Thermal- und Kompaktkameras. Dazu kommt die Ausbaustufe: BASIC für die einfache Zählung ein und aus, SMART für Belegung von Flächen und Alarme, PRO für mehrere Kameras und ein Dashboard mit Wetter, Feiertagen und Veranstaltungen. Jedes Projekt bekommt ein individuelles Angebot, weil Kamerazahl, Umfeld und Montage verschieden sind. Kamera, Montage, Einrichtung und Dashboard sind darin eingeschlossen. Details zu den Kameratypen auf der Seite Kameras und Montage.

Schritt 4: Montage

Montiert wird an Wand, Mast, Decke, Gebäudeecke oder mobil. Die Medientechnik der MULTIMEDIAFABRIK legt die Anbindung per Netzwerkkabel mit PoE, WLAN oder LTE. Bei Veranstaltungen planen wir Auf- und Abbau mit dem Veranstalter.

Besucherzählung mit KI-Kamera: Weiße Bullet-Kamera an einem Mast über einer Seepromenade, darunter ein Paar mit Kinderwagen, ein Radfahrer und Spaziergänger (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Schritt 5: Einrichtung

In der Kamera werden Zähllinie und Richtung festgelegt. Der Videostrom dient nur der Zählung und wird nicht aufgezeichnet. Ab SMART liest ein Rechner im Netz des Standorts ihn im Arbeitsspeicher aus, weiter gehen nur Zahlen. Danach kommt die Inbetriebnahme. Einige Tage lang prüfen wir im Dashboard, ob Verlauf und Tageszeiten plausibel sind. Passt etwas nicht, verschieben wir die Linie oder ändern den Winkel. Bei unseren Zählungen im eigenen Haus stimmte jede Zahl.

Schritt 6: Dashboard

Die MULTIMEDIAFABRIK baut das Dashboard mit KI und richtet es auf einem eigenen Server je Kunde in Europa ein. Wir legen mit dir fest, welche Ansichten du brauchst, welche Schwellen markiert werden und wer im Team Zugang bekommt. In PRO übernehmen wir Veranstaltungen und Markttage per KI aus den Kalendern der Region. Mehr auf der Seite Dashboard.

Besucherzählung mit KI-Kamera: Frau am Laptop vor einem Wandbildschirm mit abstrakten Kurven und Balken eines Frequenz-Dashboards (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Schritt 7: Betrieb

Den Server betreibt die MULTIMEDIAFABRIK als Dienstleistung. Wir überwachen, ob die Zahlen regelmäßig ankommen. Fällt eine Verbindung aus, holt das Dashboard die Werte aus dem Speicher der Kamera nach. Bei unserer Kamera im Haus reicht die Historie rund 35 Tage zurück. Ändert sich etwas am Standort, etwa ein neuer Marktstand vor der Kamera, justieren wir die Zähllinie nach.

Kurz zusammengefasst

  • sieben Schritte, alle bei der MULTIMEDIAFABRIK
  • Begehung vor Ort vor jeder Kameraauswahl
  • passende Kamera je Standort, Montage an Wand, Mast, Decke, Ecke oder mobil
  • keine Aufzeichnung, nur Zahlen gehen ans Dashboard
  • Dashboard auf eigenem Server je Kunde in Europa, Betrieb als Dienstleistung
Besucherzählung mit KI-Kamera: Eingangsbereich eines Besucherzentrums mit Holzwänden, eine Familie und ein älterer Herr treten ein, an der Decke eine kleine Dome-Kamera (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Häufige Fragen zum Ablauf

Können wir mit einer Kamera anfangen? Ja. Eine Kamera an der stärksten Stelle reicht für den Einstieg. Nach drei Monaten liegt ein Verlauf über Wochentage und Saison vor.

Brauchen wir eigene IT? Nein. Das Dashboard läuft auf einem Server, den die MULTIMEDIAFABRIK betreibt. Du brauchst einen Browser.

Wer kümmert sich um die Freigabe der Fassade? Wir klären mit dir bei der Begehung, wem Fassade oder Mast gehören. Die Zustimmung holst du als Auftraggeber ein, wir liefern die Angaben zur Montage.

Können wir die Zählung vorher sehen? Ja. Bei uns in Koblach siehst du Kamera und Dashboard live.

Passend dazu: Besucher je Stunde bei Events und Märkten, Welche Kamera für die Besucherzählung?

Titelblatt des ePapers „Wissen, wie viele kommen, und warum“ der MULTIMEDIAFABRIK
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Wissen, wie viele kommen, und warum

  • Warum ein Gefühl für die Frequenz nicht für Entscheidungen reicht
  • Zählen in der Kamera, dazu die KI-Zusatzauswertung
  • Wie das Dashboard erklärt, warum ein Tag voll war
  • Datenschutz und der Weg bis zur ersten Zahl
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