Story

Besprechungsprotokoll mit KI schreiben: Schritt für Schritt

Mann schreibt in einer Besprechung gestresst auf einem Notizblock mit, daneben ein Stapel Papier, Agendi KI APP, MULTIMEDIAFABRIK

Ein KI-Protokoll entsteht in vier Schritten: aufnehmen, transkribieren, zusammenfassen, prüfen. Die Agendi KI APP ist eine Meeting-Software der MULTIMEDIAFABRIK, die genau diese Schritte übernimmt: Sie zeichnet Besprechungen auf, transkribiert auch im Dialekt und erstellt daraus automatisch ein Protokoll mit Entscheidungen und Aufgaben, das ein Mensch nur noch freigibt.

Diese Story zeigt den Weg vom Mitschnitt zum fertigen Ergebnisprotokoll, rechnet offen nach, wie viel Zeit das spart, und sagt, wo der Mensch unverzichtbar bleibt. Was die Software im Detail kann, steht unter Protokoll mit KI erstellen.

Wo beim Protokoll die Zeit verloren geht

Die Besprechung selbst steht im Kalender. Die Arbeit danach steht nirgends. Sie ist trotzdem da, jede Woche.

PhaseWas passiertProblem
Mitschreibeneine Person tippt während der Besprechungsie kann kaum mitdiskutieren
ErinnernLücken werden aus dem Gedächtnis gefülltFehler und Auslassungen
AusformulierenStichworte werden zu Sätzennach einer Herstellerangabe 30 bis 45 Minuten je Meeting-Stunde
AbstimmenUnklares wird nachgefragtAntworten kommen erst Tage später
Freigeben und verteilenProtokoll geht rauswenn es kommt, ist die Hälfte schon erledigt

Eine Umfrage von Microsoft unter 31.000 Beschäftigten zeigt, wie verbreitet das Problem ist: 56 Prozent fällt es schwer, das Besprochene zusammenzufassen, bei 55 Prozent sind die nächsten Schritte nach dem Meeting unklar. Und 80 Prozent wünschen sich KI-Hilfe genau dabei (Quelle unten).

Schritt 1: aufnehmen

Vor der Aufnahme informierst du alle Teilnehmenden und holst die Zustimmung ein. Das ist rechtlich wichtig und schafft Vertrauen. Dann startest du die Aufnahme am Laptop, Tablet oder Handy.

Der Ton entscheidet über die Qualität. Für ein Gespräch zu zweit reicht das Handy in der Tischmitte. Bei acht Personen an einem langen Tisch hilft ein Grenzflächenmikrofon, in Sitzungssälen helfen Funk-Sprechstellen je Platz.

RaumWas reicht
zwei bis vier PersonenLaptop oder Handy in der Tischmitte
bis acht PersonenGrenzflächenmikrofon oder Videobar
SitzungssaalFunk-Sprechstellen oder Deckenmikrofon
Online-MeetingMeeting-Bot in der Videokonferenz, jede Person mit Headset
Sechs Personen besprechen sich entspannt an einem Eichentisch, in der Tischmitte liegt ein flaches Grenzflächenmikrofon, im Fenster Berge in Vorarlberg, Agendi KI APP, MULTIMEDIAFABRIK

Schritt 2: transkribieren

Aus der Aufnahme entsteht ein Wortlaut mit Sprechererkennung. Hier zeigt sich der größte Unterschied zwischen den Werkzeugen. Viele Spracherkennungen sind auf Hochdeutsch trainiert. Wird am Tisch Vorarlbergerisch, Tirolerisch, Bairisch oder Schweizerdeutsch gesprochen, entstehen Lücken. Die Agendi KI APP ist auf Dialekt ausgelegt und schreibt das Protokoll in Hochdeutsch. Details zeigt die Seite Dialekt transkribieren.

Schritt 3: zusammenfassen

Jetzt arbeitet die KI. Aus dem Wortlaut wird ein Protokoll in der Gliederung, die zu deiner Besprechung passt, meistens als Ergebnisprotokoll:

TeilWas die KI tut
KopfDatum, Teilnehmende aus Termin und Sprechererkennung
Tagesordnungspunkteaus der Tagesordnung oder dem Gesprächsverlauf
Ergebnissekurze Zusammenfassung je Punkt
Entscheidungeneigene Zeile je Festlegung
AufgabenWas, Wer, Bis wann, soweit im Gespräch genannt

Eine passende Gliederung zum Nachbauen findest du in der Vorlage für dein Besprechungsprotokoll.

Gemeindevertretung tagt im holzgetäfelten Gemeindesaal in Vorarlberg, die Bürgermeisterin leitet die Sitzung am Kopfende, Agendi KI APP, MULTIMEDIAFABRIK

Schritt 4: prüfen und freigeben

Der Entwurf ist ein Entwurf. Eine Person, die dabei war, liest ihn, korrigiert Namen und Fachbegriffe und streicht, was nicht hineingehört. Erst dann wird er freigegeben und verteilt. Bei Gemeinden ist das ohnehin vorgeschrieben: Die Verhandlungsschrift unterschreiben Vorsitz und Schriftführung.

Diese Prüfung kostet Minuten, keine Stunden. Und sie ist der Grund, warum das Protokoll verlässlich bleibt.

Rechenbeispiel: wie viel Zeit du sparst

Eine unabhängige Studie zum Protokollaufwand je Meeting-Stunde gibt es nicht. Wir rechnen deshalb mit offenen Annahmen und bewusst vorsichtig.

AnnahmeWertHerkunft
Aufwand von Hand je Meeting-Stunde30 Minutenuntere Grenze einer Herstellerangabe (30 bis 45 Minuten)
Aufwand mit Transkript und KI je Meeting-Stunde10 Minutenuntere Grenze derselben Angabe (10 bis 15 Minuten)
Meetings mit Protokoll5 pro Woche, je eine StundeAnnahme
Arbeitswochen46 im JahrAnnahme
GrößeRechnungErgebnis
Ersparnis je Protokoll30 minus 10 Minuten20 Minuten
je Woche5 mal 20 Minuten100 Minuten
je Jahr46 mal 100 Minutenrund 77 Stunden

Braucht jedes von zehn Meetings pro Woche ein Protokoll, sind es rund 153 Stunden im Jahr. Sobald eigene Messwerte aus Pilotprojekten vorliegen, ersetzen sie diese Annahmen.

Vier Personen beraten in einer Ausschusssitzung an einem runden Holztisch, in der Mitte ein Grenzflächenmikrofon, Agendi KI APP, MULTIMEDIAFABRIK

Protokoll von Hand gegen Protokoll mit Agendi KI APP

Von HandMit Agendi KI APP
Während der Besprechungeine Person schreibt mitalle reden mit
Dialektwird beim Mitschreiben übersetztProtokoll entsteht in Hochdeutsch
Entwurfam nächsten Tag oder späterkurz nach der Besprechung
Aufgabenaus dem Gedächtnisaus dem Wortlaut, mit Name und Termin
Prüfungoft keineMensch prüft und gibt frei
WiederfindenOrdner durchsuchengesammelt im Firmen-Account, im Paket PRO per Frage

Wo der Mensch bleibt

Die KI schreibt den Entwurf, die Verantwortung bleibt beim Menschen. Das gilt für drei Punkte:

  • Was vertraulich ist und nicht ins Protokoll gehört, entscheidest du.
  • Ob eine Aussage eine Entscheidung war oder nur ein Vorschlag, prüfst du.
  • Wer das Protokoll bekommt, legst du fest.

Wo die KI-Verordnung der EU bei Protokollen greift, erklärt die Story Meetings mit KI aufzeichnen.

Frau liest nach der Besprechung entspannt das fertige Protokoll auf ihrem Laptop, Blick über die Schulter, Agendi KI APP, MULTIMEDIAFABRIK

Unternehmen und Gemeinden

In Firmen zählt vor allem die Menge: viele Meetings, viele kleine Protokolle. In Gemeinden ist es umgekehrt. Es gibt weniger Sitzungen, die gesetzliche Untergrenze in Vorarlberg liegt bei einer Sitzung der Gemeindevertretung je Vierteljahr (§ 40 Gemeindegesetz). Dafür ist jedes Protokoll länger und hat eine Frist: Es muss spätestens ab der Einberufung der nächsten Sitzung zur Einsicht bereitliegen (§ 47). Wie Gemeinden damit arbeiten, zeigt das Protokoll der Gemeinderatssitzung.

Quellen

  • Microsoft, Work Trend Index „Will AI Fix Work?“, 9. Mai 2023, Umfrage unter 31.000 Beschäftigten: https://www.microsoft.com/en-us/worklab/work-trend-index/will-ai-fix-work
  • RecordMeeting, Blog „Meeting Minutes“ (Herstellerangabe, ohne veröffentlichte Methode): https://recordmeeting.com/blog/meeting-minutes
  • Gemeindegesetz Vorarlberg, §§ 40 und 47, Rechtsinformationssystem des Bundes: https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrVbg&Gesetzesnummer=20000047
Mann spricht unterwegs eine Sprachnotiz ins Smartphone, im Hintergrund ein Tal mit Bergen in Vorarlberg, Agendi KI APP, MULTIMEDIAFABRIK

Probier es mit deiner Besprechung

In der Vorführung nehmen wir eine kurze Besprechung auf, gern in deinem Dialekt, und du siehst den Protokoll-Entwurf direkt danach.

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  • Warum Standard-Spracherkennung am Dialekt scheitert und was die Agendi KI APP anders macht
  • Betrieb im Rechenzentrum in Vorarlberg oder auf kleiner Hardware im eigenen Haus
  • Die Pakete BASIC, SMART und PRO und wann sich der Wechsel lohnt
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