› Der Weg zum Angebot
Der Weg zum passenden Angebot: die sechs Fragen, die wir vorab klären

Ein Angebot für Digital Signage von der MULTIMEDIAFABRIK (Vorarlberg) entsteht nicht aus einer Preisliste, sondern aus sechs geklärten Fragen. Weil in unserem monatlichen All-in-Abo Display, Player, die MULTIMEDIAFABRIK Signage Software, Inhalte, Montage und Betreuung zusammen kommen, muss vorher klar sein, wie viele Flächen wo hängen und was dort passieren soll. Danach bekommst du eine Zahl, die hält, betreut von einem Team im Bodensee- und Alpenraum.
Diese Seite zeigt dir die sechs Fragen im Voraus. Nicht als Hürde, sondern damit du vorbereitet ins Gespräch gehst und weißt, warum wir fragen, was wir fragen. Beträge findest du hier bewusst keine. Die Preislogik erklären wir auf der Seite Was Digital Signage kostet.
Warum wir überhaupt fragen, statt sofort eine Zahl zu nennen
Eine Zahl ohne Kontext ist entweder zu hoch oder zu niedrig, und beides schadet dir. Zu hoch heißt, du entscheidest dich gegen ein Projekt, das gerechnet hätte. Zu niedrig heißt, im Angebot fehlt später die Hälfte. Der Standort entscheidet über die Geräteklasse, der Inhalt über den Aufwand, die Pflege über die Betreuungstiefe.
Wir arbeiten deshalb umgekehrt: erst verstehen, dann rechnen. Der Aufwand für dich ist überschaubar, das Gespräch dauert in der Regel weniger als eine halbe Stunde. Die sechs Antworten reichen für ein belastbares Angebot.
| Was du beiträgst | Was wir daraus machen |
|---|---|
| sechs Antworten aus deinem Alltag | eine Konfiguration, die zu deinem Haus passt |
| ein kurzer Blick auf die Standorte | die richtige Geräteklasse statt Fehlkauf |
| deine Erwartung an die Pflege | die passende Betreuungstiefe |
| dein Zeitrahmen | ein realistischer Termin statt Wunschdenken |
Frage 1: Wie viele Flächen sollen es werden?
Warum sie zählt: Die Anzahl entscheidet über fast alles, was danach kommt. Eine einzelne Fläche ist ein überschaubares Projekt mit einem Montagetermin. Mehrere Flächen an einem Standort teilen sich Kabelwege, Termin und Einweisung. Flächen über mehrere Standorte brauchen zusätzlich eine Rollout-Planung und ein Rechte-Konzept in der Software.
Was deine Antwort bedeutet:
| Deine Situation | Was daraus folgt |
|---|---|
| eine Fläche zum Start | schlanker Einstieg, ein Termin, Erweiterung jederzeit möglich |
| zwei bis fünf Flächen an einem Standort | gemeinsame Planung, ein Montagetag, eine Einweisung für alle |
| mehrere Standorte | zentrale Steuerung mit Rollen je Standort, gestaffelter Rollout |
| unklar, erst mal testen | wir starten bewusst klein und planen die Erweiterung schon mit |
Du musst dich nicht festlegen. „Wir fangen mit zwei an und wollen später auf sechs” ist eine vollkommen brauchbare Antwort, und sie ist besser als eine Zahl, die du dir zurechtlegst.

Frage 2: Wo genau hängen oder stehen sie?
Warum sie zählt: Der Ort bestimmt Bauform, Größe und Helligkeit. Ein Bildschirm im Eingangsbereich wird aus fünf Metern gelesen, einer über der Theke aus zwei. Eine Fläche gegenüber einer Fensterfront kämpft mit Gegenlicht, eine im dunklen Gang nicht. Und die Frage, ob die Wand tragfähig ist und wo die nächste Steckdose sitzt, entscheidet über den Montageaufwand.
Was deine Antwort bedeutet:
| Standort | Typische Konsequenz |
|---|---|
| Eingang, Empfang, Lobby | größere Diagonale, Blick aus Distanz, oft Hochformat als Stele |
| über der Theke oder Kasse | Querformat, kurze Leseentfernung, Inhalte mit wenig Text |
| Wartebereich | längere Verweildauer, Bewegtbild und wechselnde Themen sinnvoll |
| Schaufenster | hohe Helligkeit nötig, sonst tagsüber nicht lesbar |
| Außenbereich | wetterfeste Ausführung mit Temperaturmanagement |
| Mitarbeiterbereich | interne Themen, oft einfachere Ausführung ausreichend |
Wenn du unsicher bist, reichen ein paar Handyfotos der Situation. Wir sehen daran mehr, als eine Beschreibung transportieren kann. Welche Bauformen es gibt, steht auf der Seite Displays, Stelen und Player.
Frage 3: Drinnen oder draußen?
Warum sie zählt: Das ist die Frage mit dem größten Einfluss auf die Technik. Innen reicht ein Profi-Display für Dauerbetrieb. Draußen, im Schaufenster oder in direkter Sonne braucht es deutlich mehr Helligkeit, dazu Schutz gegen Feuchtigkeit, Staub und Temperatur. Ein Gerät, das für innen gedacht ist, wird im Schaufenster im Sommer schlicht dunkel.
Was deine Antwort bedeutet:
| Umgebung | Was die Fläche können muss |
|---|---|
| Innenraum ohne direkte Sonne | Profi-Display für Dauerbetrieb, Standard-Helligkeit |
| Innenraum mit Fensterfront | erhöhte Helligkeit, entspiegelte Ausführung |
| Schaufenster | deutlich erhöhte Helligkeit, Wärmeableitung, oft Hochformat |
| überdachter Außenbereich | wetterfest, erweiterter Temperaturbereich |
| freie Außenfläche | vollwertige Outdoor-Ausführung, Verankerung, Blitzschutz-Konzept |
Diese Frage klingt banal und ist der häufigste Grund für Fehlkäufe im Eigenbau. Wer sie vorher beantwortet, spart sich die zweite Anschaffung.

Frage 4: Was soll dort laufen?
Warum sie zählt: Der Inhalt entscheidet, ob die Fläche Wirkung hat. Er bestimmt außerdem, wie viel Gestaltungsarbeit am Anfang steht und ob wir Daten aus vorhandenen Systemen anbinden. Eine Fläche mit Speisekarte und Tagesangebot braucht etwas anderes als eine mit Kennzahlen aus der Produktion.
Was deine Antwort bedeutet:
| Was du zeigen willst | Was daraus folgt |
|---|---|
| Angebote, Preise, Aktionen | Vorlagen in deinem Design, schnelle Änderbarkeit im Vordergrund |
| Öffnungszeiten, Wegweiser, Amtliches | klare Typografie, dauerhafte Inhalte, wenig Wechsel |
| Speise- und Getränkekarte | Anbindung an vorhandene Daten sinnvoll, Tageszeit-Steuerung |
| Termine, Veranstaltungen, Belegung | Anbindung an Kalender- oder Buchungssystem |
| Bewegtbild und Imagefilm | Produktion aus dem eigenen Haus, längere Standzeiten je Motiv |
| interne Kennzahlen und Infos | Anbindung an vorhandene Systeme, Rechte-Konzept |
Wenn du auf diese Frage noch keine klare Antwort hast, ist das normal. Genau dafür gibt es die Seite Was auf dem Bildschirm laufen soll, und genau dafür gibt es uns: Bewegtbild, Animation, Foto und Grafik kommen aus dem eigenen Haus.
Frage 5: Wer pflegt die Inhalte?
Warum sie zählt: Das ist die Frage, an der Bildschirmprojekte am häufigsten scheitern. Nicht an der Technik, sondern daran, dass nach drei Monaten niemand mehr etwas ändert. Deshalb klären wir vorher ehrlich, ob es bei dir jemanden gibt, der das übernimmt, und wie viel Zeit diese Person realistisch hat.
Was deine Antwort bedeutet:
| Deine Situation | Empfehlung |
|---|---|
| jemand im Haus hat Zeit und Lust | Einweisung, Vorlagen, du machst den Rest selbst |
| jemand hat Zeit, aber kein Gestaltungs-Auge | wir liefern fertige Vorlagen, du tauschst nur Text und Bild |
| mehrere Standorte, zentrale Steuerung | Rollen und Rechte, Zentrale gibt vor, Standort ergänzt |
| niemand hat wirklich Zeit | Inhalts-Service durch uns, du gibst nur den Anlass vor |
| ehrlich gesagt: unklar | wir starten mit Betreuung und geben später ab, wenn du willst |
Es gibt hier keine falsche Antwort. Es gibt nur die falsche Vorgehensweise, nämlich sie nicht zu stellen. Mehr dazu auf der Seite Betreuung, Wartung und Inhalts-Service.

Frage 6: Bis wann soll es laufen?
Warum sie zählt: Es gibt Termine, die sich nicht verschieben lassen: eine Neueröffnung, eine Messe, der Saisonstart, ein Umbau, an dessen Ende die Wand fertig sein muss. Wenn wir diesen Termin kennen, planen wir rückwärts. Wenn nicht, planen wir nach Verfügbarkeit, und das ist selten dein Wunschtermin.
Was deine Antwort bedeutet:
| Dein Zeitrahmen | Wie wir arbeiten |
|---|---|
| fixer Termin, zum Beispiel Eröffnung | Rückwärtsplanung ab Termin, Puffer für Montage und Inhalte |
| Umbau läuft gerade | Abstimmung mit Elektrik und Trockenbau, Leerrohre rechtzeitig setzen |
| kein Termindruck | ruhige Planung, Standort-Check nach Verfügbarkeit |
| so schnell wie möglich | wir sagen ehrlich, was geht, statt etwas zu versprechen |
Wichtig: der ehrlichste Zeitgewinn entsteht vor der Montage, nicht danach. Wenn Strom und Netzwerk beim Umbau gleich mitgedacht werden, spart das später einen halben Tag Kernbohrung. Der komplette Weg steht auf der Seite Von der Anfrage bis zum laufenden Bildschirm.
Deine Vorbereitung in fünf Minuten
Wenn du vor dem Gespräch drei Dinge zusammensuchst, sind wir deutlich schneller fertig.
- Ein paar Fotos der Standorte, gern mit dem Handy, gern unspektakulär.
- Eine grobe Vorstellung, was auf der Fläche stehen soll, auch als Stichwortliste.
- Der Name der Person, die die Inhalte später betreuen könnte, oder die ehrliche Antwort, dass es diese Person nicht gibt.
Mehr brauchst du nicht. Alles Weitere klären wir im Erstgespräch und beim Standort-Check.

Kurz zusammengefasst
- Wir klären sechs Fragen: Anzahl, Orte, innen oder außen, Inhalte, Pflege, Zeitrahmen.
- Jede Frage hat eine technische und eine organisatorische Konsequenz.
- Die Frage nach der Pflege entscheidet am stärksten über den langfristigen Erfolg.
- Unsichere Antworten sind erlaubt, ausgedachte Antworten kosten dich später Geld.
- Nach Erstgespräch und Standort-Check bekommst du ein Festpreis-Angebot mit klarer Monatsrate.
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