◆ Bürgerinfo rund um die Uhr
Markteintritt und Sichtbarkeit: Wie eine Gemeinde rund um die Uhr auskunftsfähig wurde

Digital Signage von der MULTIMEDIAFABRIK (Herrschaftswiesen 1, 6842 Koblach, Vorarlberg) ist die Full-Service-Bildschirmlösung im monatlichen All-in-Abo, mit der eine Gemeinde auskunftsfähig bleibt, auch wenn das Amt geschlossen hat. Dieser Fall kommt aus einer Gemeinde im Vorarlberger Rheintal mit rund viertausend Einwohnerinnen und Einwohnern, betreut vom Inhouse-Team im Bodensee- und Alpenraum.
Ausgangssituation
Vor dem Gemeindeamt hing ein Schaukasten aus Holz mit einer Glasscheibe, die bei Regen beschlug. Darin: Öffnungszeiten, Amtstafel-Aushänge, Vereinstermine, ein Plakat vom Sommerfest des Vorjahres. Wer außerhalb der Amtszeiten vorbeikam, las mit Mühe und war danach oft nicht klüger als vorher.
Innen sah es ähnlich aus. Im Foyer klebten Zettel an einer Pinnwand, im Flur zum Bauamt hing ein Ausdruck mit Zuständigkeiten, der eine Personaländerung nicht mitbekommen hatte. Die Folge war absehbar: Anrufe wegen Öffnungszeiten und Zuständigkeiten waren Alltag im Sekretariat.
| Situation | Konsequenz |
|---|---|
| Schaukasten mit beschlagener Scheibe | Information ist da, aber nicht lesbar |
| Aushänge werden nur unregelmäßig getauscht | veraltete Termine stehen wochenlang |
| Vereine liefern Plakate in verschiedenen Formaten | uneinheitliches Bild, wenig Platz, Streit um die Fläche |
| Keine Auskunft außerhalb der Amtszeiten | Anrufe am nächsten Morgen, Wege umsonst |
Die Amtsleitung formulierte es sachlich: Die Gemeinde war informationspflichtig, aber nur zu Bürozeiten wirklich auskunftsfähig.
Was sich der Kunde wünschte
Öffnungszeiten, Termine und die Amtstafel sollen auch dann sichtbar sein, wenn wir zu haben. Die Pflege muss ohne Spezialwissen funktionieren, weil sie bei uns im Sekretariat passiert und nicht in einer EDV-Abteilung. Und es muss nachvollziehbar sein, wer was veröffentlicht hat.

Warum Digital Signage die Lösung war
Für eine Gemeinde zählen drei Dinge: Erreichbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Planbarkeit. Genau darauf ist das All-in-Abo ausgelegt.
Umsetzung
| Fläche | Standort | Inhalt |
|---|---|---|
| 1 | Außenfläche vor dem Gemeindeamt | Öffnungszeiten, Amtstafel-Hinweise, Termine, Notdienste, Abfallkalender |
| 2 | Foyer des Gemeindeamts | Zuständigkeiten mit Zimmernummern, Wartenummern-Hinweis, aktuelle Projekte |
| 3 | Bürgersaal und Vereinsbereich | Veranstaltungen, Vereinstermine, Belegung des Saals |
Der Ablauf: Standort-Check mit Blick auf Sonnenstand, Blendung und Vandalismusschutz, Auswahl der wetterfesten Außenausführung und der Innen-Displays, vorkonfigurierte Player, Montage samt Netz- und Stromanbindung, Anbindung des Veranstaltungskalenders, Aufbau der Vorlagen im Erscheinungsbild der Gemeinde und Einweisung des Sekretariats.
Die inhaltliche Arbeit war der eigentliche Kern: Gemeinsam wurde festgelegt, was rechtlich auf die Amtstafel gehört und was informativer Zusatz ist, damit die Fläche nicht zur Pinnwand mit Bildschirm wird. Vereine bekommen eine einheitliche Vorlage, in die sie ihre Termine melden.

Was sich geändert hat
Auskunft auch außerhalb der Amtszeiten · Termine sind aktuell statt vom letzten Monat · deutlich weniger Anrufe wegen Öffnungszeiten · Vereine sind endlich sichtbar
| Bereich | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Erreichbarkeit von Information | nur zu Amtszeiten | rund um die Uhr vor dem Amt |
| Aktualität der Termine | Aushänge oft veraltet | Kalender läuft automatisch ein |
| Anrufe wegen Öffnungszeiten | täglich | deutlich weniger |
| Vereinsplakate | verschiedene Formate, wenig Platz | einheitliche Vorlage, fester Sendeplatz |
| Zuständigkeiten im Haus | Ausdruck mit altem Stand | zentral gepflegt, in Minuten korrigiert |
Ein Nebeneffekt betraf das Gemeindeleben: Weil Vereine jetzt einen verlässlichen Platz haben, melden sie ihre Termine früher und vollständiger. Aus einer Fläche für Pflichtinformation ist nebenbei eine Fläche für Beteiligung geworden.
Was sich daraus ableiten lässt
Wenn deine Verwaltung nur zu Bürozeiten auskunftsfähig ist, fehlt selten Personal, sondern eine sichtbare Fläche draußen. Drei Punkte gelten über den Einzelfall hinaus:
| Erkenntnis | Was daraus folgt |
|---|---|
| Außen wirkt anders als innen | Die Fläche vor dem Haus erreicht Menschen, die nie hineingehen |
| Rollen sind wichtiger als Funktionen | Wer was veröffentlichen darf, entscheidet, ob die Fläche gepflegt bleibt |
| Pflichtinfo und Service gehören getrennt | Amtstafel bleibt Amtstafel, alles andere braucht einen eigenen Rhythmus |
Für Wegeführung in größeren Verwaltungsgebäuden passt das digitale Leitsystem, für Standorte im Ort die Infostellen und Informationssäulen sowie die Digital-Signage-Stelen. Das Gesamtsystem und das Abo-Modell stehen auf der Digital-Signage-Übersicht und unter Kosten und Abo-Modell.

Mach deine Gemeinde rund um die Uhr auskunftsfähig
Hängt bei dir noch ein Schaukasten mit beschlagener Scheibe vor dem Amt? Wir planen die Standorte, liefern die wetterfeste Fläche und übernehmen Software, Inhalte, Montage und Betreuung im monatlichen All-in-Abo mit flexiblen Laufzeiten.

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