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Vertiefung

Displays, Stelen und Player: welche Hardware zu welchem Standort passt

Wandmontiertes Landscape-Display und freistehende digitale Stele nebeneinander in einem hellen Showroom

Die Hardware für Digital Signage von der MULTIMEDIAFABRIK (Vorarlberg) wird nicht nach Katalog gewählt, sondern nach Standort: Im monatlichen All-in-Abo kommen Profi-Display, vorkonfigurierter Player, Montage und Betreuung zusammen, damit an deiner Wand das Gerät hängt, das dort wirklich hingehört. Betreut wird das Ganze vom Team im Bodensee- und Alpenraum, das die Fläche auch nach Jahren noch kennt.

Diese Seite erklärt die Bauformen, den Unterschied zwischen Profi-Display und Fernseher, die Rolle der Helligkeit, die Frage Hoch- oder Querformat und das Player-Prinzip in Klartext. Ohne Fachjargon, aber ohne dich für dumm zu verkaufen.

Die fünf Bauformen im Überblick

Fast jede Aufgabe lässt sich mit einer von fünf Bauformen lösen. Welche es wird, entscheidet der Standort, nicht der Geschmack.

BauformWo sie sinnvoll istTypische InhalteWas du bedenken musst
WandmontageEmpfang, Gang, Wartebereich, über der ThekeAngebote, Infos, Speisekarte, interne Thementragfähige Wand, Kabelweg, Steckdose in der Nähe
Freistehende SteleEingangsbereich, Foyer, Verkaufsfläche, GemeindeamtWegweiser, Amtstafel, Begrüßung, AktionenStandfläche, Bodenverankerung oder Standfuß, Zuleitung
Outdoor-AusführungVorplatz, Parkplatz, Ortszentrum, BergstationÖffnungszeiten, Veranstaltungen, Wetter, WegweiserWetterschutz, Temperaturmanagement, Fundament, Blitzschutz
SchaufensterAuslage zur Straße, PassantenlageAktionen, Bewegtbild, Sortimentsauszugsehr hohe Helligkeit, Wärmeableitung, Sichtschutz von hinten
Videowandgroße Fläche in Foyer, Halle, Messestand, ErlebnisweltBewegtbild, Marke, Atmosphäre, Live-DatenStatik, Kühlung, Betrachtungsabstand, Wartungszugang

Zu drei dieser Bauformen gibt es bei uns eigene Produktseiten mit allen technischen Details: Digital-Signage-Stelen, Signage-Displays und TVs und LED-Walls und Videowalls.

Profi-Display gegen Fernseher: der Unterschied, der zählt

Die Frage kommt in jedem zweiten Erstgespräch: Warum nicht einfach einen Fernseher aufhängen? Die Antwort ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage der Bauart und der Betriebsstunden.

MerkmalConsumer-FernseherProfi-Display
Ausgelegt fürein paar Stunden am AbendDauerbetrieb über den ganzen Tag
Wärmeabfuhrfür kurze Nutzung gebautfür lange Laufzeiten ausgelegt
Helligkeitfür abgedunkelte Wohnräumefür helle Räume, Fensterfronten, Schaufenster
Einbaulagequer, stehend auf Fuß oder an der Wandquer und hochkant freigegeben
BedienoberflächeStartbildschirm mit Apps und Werbungzeigt nach dem Einschalten sofort deinen Inhalt
Steuerung aus der Fernekaum vorhandenEin- und Ausschalten, Status, Helligkeit steuerbar
Verhalten nach Stromausfallbleibt oft im Menü stehenstartet selbst wieder in die laufende Wiedergabe
Erwartete Lebensdauer im Dauerbetriebkurz, Ausfall meist im ersten Jahrauf jahrelangen Dauerbetrieb gerechnet

Der Fernseher ist nicht schlechter gebaut, er ist für etwas anderes gebaut. Im Dauerbetrieb wird er heiß, dunkel und irgendwann still. Und der ärgerlichste Effekt hat gar nichts mit Technik zu tun: Nach einem Stromausfall zeigt er den Startbildschirm des Herstellers statt deiner Inhalte, und das oft tagelang, weil es niemand bemerkt.

Moderner heller Empfangsbereich mit großem Digital-Signage-Display an einer Holzwand

Helligkeit: der meistunterschätzte Wert

Ob eine Fläche lesbar ist, entscheidet nicht die Bildqualität, sondern das Verhältnis von Bildschirmhelligkeit zum Umgebungslicht. Ein Gerät, das im Musterraum großartig aussieht, kann im Schaufenster um die Mittagszeit praktisch schwarz wirken.

StandortLichtsituationWas die Fläche braucht
Innenraum ohne Fensterkonstant, gedämpftStandard-Helligkeit reicht aus
Innenraum mit Fensterfrontwechselnd über den Tagerhöhte Helligkeit, entspiegelte Oberfläche
Empfang mit Oberlichthell, oft Gegenlichterhöhte Helligkeit, Ausrichtung gegen die Blendung
Schaufensterdirekte Sonne möglichdeutlich erhöhte Helligkeit, gute Wärmeableitung
Außenflächevolle Sonne, Regen, FrostOutdoor-Ausführung mit Sensor, der automatisch nachregelt

Gute Outdoor- und Schaufenster-Geräte messen das Umgebungslicht und regeln selbst nach. Das hat zwei Vorteile: tagsüber bleibt der Inhalt lesbar, nachts blendet die Fläche nicht und verbraucht weniger Strom.

Hoch- oder Querformat

Beides ist möglich, aber die Entscheidung fällt am besten früh, weil sie die gesamte Gestaltung prägt.

FormatPasst zuTypische Inhalte
HochformatStelen, Eingänge, schmale Wandflächen, SchaufensterWegweiser, Amtstafel, Aktions-Motive, Ankündigungen
QuerformatWandflächen über Theken, Wartebereiche, BesprechungsräumeSpeisekarten, Bewegtbild, Kennzahlen, mehrspaltige Übersichten
Gemischt im selben Betriebmehrere Standorte mit unterschiedlichen Situationenfunktioniert, wenn die Vorlagen für beide Formate angelegt sind

Ein praktischer Hinweis: Wenn du Bewegtbild zeigen willst, ist Querformat meistens die dankbarere Wahl, weil vorhandenes Videomaterial in der Regel quer vorliegt. Für Hochformat produzieren wir passende Fassungen im eigenen Haus. Mehr dazu auf der Seite Was auf dem Bildschirm laufen soll.

Beraterin und Unternehmer besprechen vor einem Wandbildschirm die Planung der Bildschirmflächen

Das Player-Prinzip in Klartext

Ein Bildschirm alleine zeigt nichts. Es braucht ein kleines Gerät, das weiß, was wann laufen soll. Dieses Gerät heißt Player, und es gibt es in zwei Varianten.

VarianteWie es funktioniertWann sie sinnvoll ist
Player im Display integriertdie Abspiel-Einheit steckt im Bildschirm, kein Zusatzgerät, kein Extra-Kabelsaubere Optik, einfache Montage, typischer Standardfall
Externer Playerkleines Gerät hinter oder neben dem Displaywenn mehr Leistung nötig ist, bei Videowänden oder bei Sonderfällen

So oder so gilt das gleiche Prinzip, und das ist der eigentlich wichtige Teil:

  • Der Player wird vorkonfiguriert geliefert. Du steckst ihn an, er meldet sich selbst an, mehr passiert nicht.
  • Er lädt die Inhalte und speichert sie lokal. Er spielt nicht live aus dem Internet ab.
  • Fällt das Netz kurz aus, läuft die Fläche einfach weiter. Neue Inhalte kommen an, sobald die Verbindung wieder da ist.
  • Er meldet regelmäßig seinen Status zurück, damit wir sehen, wenn etwas nicht stimmt.
  • Nach einem Stromausfall startet er von selbst wieder in die laufende Wiedergabe.

Alle Details zum Player und den möglichen Ausführungen stehen auf der Produktseite Signage-Player.

Montage und Verkabelung

Die Montage entscheidet darüber, wie gut die Fläche über Jahre aussieht. Drei Dinge zählen: Sichtbarkeit, Sauberkeit und Zugänglichkeit für die Wartung.

PunktWorauf wir achten
HöheBildmitte auf Augenhöhe der Zielgruppe, im Sitzen niedriger als im Stehen
Blickachsedie Fläche muss aus der Laufrichtung sichtbar sein, nicht erst beim Vorbeigehen
Halterungflach an der Wand, bei Bedarf ausklappbar für den Wartungszugang
Stromanschlussmöglichst hinter dem Gerät, sichtbare Kabel vermeiden
NetzwerkKabel bevorzugt, WLAN funktioniert, ist aber die zweite Wahl
Kabelwegim Neubau und Umbau Leerrohre setzen, das spart später die Kernbohrung
AußenmontageFundament oder Verankerung, Kabeleinführung von unten, Zugang für Service

Zwei Ratschläge aus der Praxis: Erstens, Netzwerkkabel schlägt WLAN. Ein Kabel ist stabiler, schneller eingerichtet und macht bei einem Router-Wechsel keine Probleme. Zweitens, wenn ohnehin gebaut wird, plane die Leitung gleich mit. Der halbe Tag Aufwand später ist teurer als das Leerrohr heute.

Servicetechniker montiert ein großes Profi-Display an einer Wandhalterung

Wann sich vorhandene Bildschirme weiterverwenden lassen

Manchmal hängt schon etwas an der Wand. Ob es weiterlaufen kann, entscheiden vier Fragen.

FrageWenn jaWenn nein
Ist es ein Profi-Display?gute Chance auf Weiterverwendungim Dauerbetrieb riskant
Hat es einen freien Anschluss für den Player?Player lässt sich ansteckenWeiterverwendung schwierig
Ist die Helligkeit für den Standort ausreichend?passttagsüber nicht lesbar, Tausch sinnvoll
Ist das Gerät noch jung genug?sinnvoll weiterzunutzenAusfallrisiko höher als die Ersparnis

Wir sagen dir ehrlich, was Sinn ergibt. Ein Gerät weiterzuverwenden, das in einem Jahr ausfällt, ist keine Ersparnis, sondern eine verschobene Rechnung.

Kurz zusammengefasst

  • Es gibt fünf Bauformen: Wandmontage, Stele, Outdoor, Schaufenster, Videowand.
  • Ein Profi-Display ist für Dauerbetrieb, hohe Helligkeit und Fernsteuerung gebaut, ein Fernseher nicht.
  • Helligkeit entscheidet über Lesbarkeit, besonders im Schaufenster und im Außenbereich.
  • Hoch- oder Querformat früh festlegen, weil es die gesamte Gestaltung prägt.
  • Der Player kommt vorkonfiguriert, speichert lokal und läuft bei Netzausfall weiter.
  • Bei Montage zählen Blickachse, Höhe, Kabelweg und Wartungszugang.

Passende Produktseiten mit allen technischen Details: Digital-Signage-Stelen, Signage-Displays und TVs, Signage-Player und LED-Walls und Videowalls. Wie die Flächen danach gesteuert werden, steht auf der Seite MULTIMEDIAFABRIK Signage, die Software.

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