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Vertiefung

MULTIMEDIAFABRIK Signage: die Software, mit der du deine Flächen im Browser steuerst

Person steuert die Inhalte der Bildschirmflächen über ein Tablet im Büro

MULTIMEDIAFABRIK Signage ist die Software-Schicht unserer Full-Service-Bildschirmlösung aus Vorarlberg: Sie steckt im monatlichen All-in-Abo mit drin, läuft im Browser ohne Installation und steuert eine einzelne Fläche genauso wie zwanzig über mehrere Standorte, betreut vom Team im Bodensee- und Alpenraum. Du bekommst damit nicht ein weiteres Programm zum Lernen, sondern eine Oberfläche, mit der auch jemand zurechtkommt, der nichts mit Technik zu tun hat.

Diese Seite erklärt, was die Software kann, in normaler Sprache. Fachbegriffe übersetzen wir, sobald sie auftauchen. Was auf den Flächen läuft, entscheidest du, wie es dorthin kommt, steht hier.

Bedienung im Browser, ohne Installation

Du meldest dich im Browser an, so wie bei einem Webshop oder einer Online-Banking-Seite. Es gibt nichts zu installieren, keine Updates, die du einspielen musst, und keine Abhängigkeit von einem bestimmten Gerät. Was du brauchst, ist ein Rechner, ein Tablet oder ein Handy und eine Internetverbindung.

Was du machen willstWie es geht
ein Bild oder Video austauschenDatei hochladen, an die richtige Stelle ziehen, fertig
einen Text ändernVorlage öffnen, Text überschreiben, speichern
eine Aktion einplanenStart- und Enddatum eintragen, läuft automatisch an und wieder aus
sehen, was gerade läuftVorschau je Fläche direkt in der Oberfläche
prüfen, ob alle Flächen online sindStatus-Übersicht auf einen Blick

Der wichtigste Punkt ist nicht, was die Software theoretisch alles kann. Er ist, dass die Person bei dir im Haus nach der Einweisung wirklich damit arbeitet. Danach richten wir die Oberfläche aus: nur das, was gebraucht wird, dort wo es gesucht wird.

Playlists und Zeitsteuerung

Eine Playlist ist nichts anderes als eine Abspielliste: eine Reihenfolge von Motiven, die nacheinander laufen und dann von vorne beginnen. Jedes Motiv hat eine Standzeit, also die Dauer, die es stehen bleibt. Mehr Grundwissen braucht es nicht.

Darüber legt sich die Zeitsteuerung. Sie beantwortet die Frage, wann welcher Inhalt sichtbar ist, ohne dass jemand morgens einen Knopf drückt.

SteuerungWas sie machtTypisches Beispiel
UhrzeitInhalt läuft nur in einem ZeitfensterMittagsangebot von 11 bis 14 Uhr
WochentagInhalt läuft nur an bestimmten TagenRuhetag-Hinweis am Montag
Datum von bisAktion startet und endet automatischAktionswoche, Saisonkarte, Feiertag
ReihenfolgeMotive laufen in fester AbfolgeBegrüßung, Angebot, Bewegtbild, Info
Fläche oder Gruppederselbe Inhalt auf mehreren Flächen gleichzeitigAktion auf allen Standorten
AnlassSonderinhalt überlagert die laufende ListeVeranstaltungshinweis, Störungsmeldung

Der praktische Effekt: Du planst einmal vor, und die Fläche macht den Rest. Niemand muss am Feiertag daran denken, den Hinweis zu tauschen. Wie du eine gute Abspielliste zusammenstellst, steht auf der Seite Was auf dem Bildschirm laufen soll.

Moderner heller Empfangsbereich mit großem Digital-Signage-Display an einer Holzwand

Rollen und Rechte für mehrere Standorte

Sobald mehr als ein Haus beteiligt ist, wird die Frage wichtig, wer was ändern darf. Ohne Regelung passiert eines von zwei Dingen: entweder darf nur eine Person alles, dann ist sie der Engpass. Oder alle dürfen alles, dann sieht nach drei Monaten jede Fläche anders aus.

MULTIMEDIAFABRIK Signage löst das über Rollen. Eine Rolle ist eine Zusammenfassung von Rechten, die du einer Person zuweist.

RolleWas sie darfWofür sie gedacht ist
Zentralealles: Vorlagen, Playlists, Flächen, NutzerMarketing-Leitung, Hauptverantwortung
StandortInhalte der eigenen Flächen pflegenFilial- oder Hausleitung
RedaktionInhalte anlegen und ändern, aber nicht veröffentlichenMitarbeitende, die zuarbeiten
Freigabeveröffentlicht, was die Redaktion vorbereitet hatVier-Augen-Prinzip, Verwaltung, Gemeinden
Ansichtsieht Status und Vorschau, ändert nichtsGeschäftsführung, Kontrolle

Damit lassen sich die typischen Muster abbilden: Die Zentrale gibt eine Kampagne vor, die auf allen Flächen läuft. Der Standort ergänzt eigene Inhalte in einem Bereich, der dafür freigegeben ist. Das Erscheinungsbild bleibt einheitlich, die Standorte bleiben trotzdem handlungsfähig.

Datenanbindung an vorhandene Systeme

Die beste Fläche ist die, um die sich niemand kümmern muss, weil ihre Inhalte automatisch aktuell sind. Genau dafür gibt es die Datenanbindung: Die Software holt Informationen aus einem System, das du ohnehin schon nutzt, und zeigt sie im Design deiner Vorlagen an.

QuelleWas auf der Fläche landet
KassensystemTagesangebot, Preise, Artikel des Tages
WarenwirtschaftVerfügbarkeit, Sortimentsauszug, Aktionsartikel
Buchungs- oder Reservierungssystemfreie Zeiten, Belegung, Wartezeit
KalenderVeranstaltungen, Raumbelegung, Termine
Wetterdienstaktuelle Lage, Vorhersage, Bergwetter
Webseite oder NewsfeedAktuelles, Stellenanzeigen, Pressemeldungen
Kennzahlen aus dem BetriebProduktionszahlen, Ziele, Sicherheitsinfos

Ob eine Anbindung möglich ist, hängt daran, ob das Quellsystem seine Daten herausgeben kann. Das prüfen wir vor dem Angebot, nicht danach. Wo eine automatische Anbindung nicht geht, ist meistens ein einfacherer Weg möglich: eine Datei, die regelmäßig aktualisiert wird, oder ein Formular, in das jemand kurz einträgt.

Beraterin und Unternehmer besprechen vor einem Wandbildschirm die Planung der Bildschirmflächen

Überwachung und Fernwartung

Der teuerste Zustand einer Fläche ist nicht der Ausfall. Es ist der unbemerkte Ausfall. Deshalb meldet jede Fläche regelmäßig ihren Zustand zurück.

Was überwacht wirdWarum es zählt
Ist die Fläche online?ein schwarzer Bildschirm fällt uns auf, bevor er dir auffällt
Läuft die richtige Playlist?verhindert, dass alte Inhalte weiterlaufen
Sind die Inhalte vollständig geladen?halbe Wiedergabelisten fallen sofort auf
Ist die Software aktuell?Updates laufen im Hintergrund mit
Reagiert das Display?Ein- und Ausschalten aus der Ferne prüfbar

Wenn etwas nicht stimmt, greifen wir zuerst aus der Ferne zu. Das löst einen großen Teil der Fälle, ohne dass jemand anreisen muss. Wenn es doch ein Vor-Ort-Einsatz wird, sind wir in der Region. Details dazu auf der Seite Betreuung, Wartung und Inhalts-Service.

Betrieb bei Netzausfall

Eine Frage, die fast jeder stellt: Was passiert, wenn das Internet weg ist? Die Antwort ist beruhigend, weil das System nicht live aus dem Netz abspielt.

  • Die Inhalte liegen lokal auf dem Player, nicht in einem Stream.
  • Fällt die Verbindung aus, läuft die Fläche unverändert weiter.
  • Sobald das Netz wieder da ist, holt sich der Player automatisch die neuesten Inhalte.
  • Nach einem Stromausfall startet die Wiedergabe von selbst, ohne dass jemand eingreift.
  • Nur was du in dieser Zeit neu einplanst, kommt eben erst mit der Verbindung an.

Für Inhalte, die zwingend aktuell sein müssen (etwa Belegung oder Wartezeiten), lässt sich hinterlegen, dass nach einer bestimmten Zeit ohne Verbindung ein Ersatzmotiv angezeigt wird, statt veraltete Daten zu zeigen.

Servicetechniker montiert ein großes Profi-Display an einer Wandhalterung

Schulung: der Teil, der über den Erfolg entscheidet

Software, die niemand bedient, ist teurer Stillstand. Deshalb ist die Einweisung fester Bestandteil, nicht eine Zusatzleistung.

ElementWas dahintersteckt
Einweisung vor Ortan deinen echten Flächen, nicht an einem Beispiel
Erste Inhalte gemeinsamjede Person ändert einmal selbst etwas und sieht das Ergebnis
Mehrere Personen schulendamit das Wissen nicht an einer einzigen Person hängt
Kurzanleitung im Hausein Blatt für die Handgriffe, die täglich gebraucht werden
Nachschulung bei Wechselwenn Personal wechselt, weisen wir neu ein

Der wichtigste Rat aus vielen Projekten: Nimm bei der Einweisung eine Person mehr mit, als du für nötig hältst. Der häufigste Grund für eine eingeschlafene Fläche ist nicht die Technik, sondern ein Personalwechsel.

Kurz zusammengefasst

  • MULTIMEDIAFABRIK Signage läuft im Browser, ohne Installation, auf jedem Gerät.
  • Playlists und Zeitsteuerung sorgen dafür, dass Inhalte automatisch zur richtigen Zeit laufen.
  • Rollen und Rechte halten mehrere Standorte einheitlich und trotzdem handlungsfähig.
  • Die Datenanbindung holt Informationen aus Systemen, die du ohnehin nutzt.
  • Die Überwachung meldet Ausfälle, bevor sie dir oder deinen Kunden auffallen.
  • Bei Netzausfall läuft die Fläche lokal weiter, Inhalte kommen später automatisch nach.
  • Die Schulung entscheidet darüber, ob das System nach einem Jahr noch gepflegt wird.

Alle technischen Details zur Plattform stehen auf der Produktseite Signage-Softwarelösungen. Womit die Software die Flächen ansteuert, erklärt die Seite Displays, Stelen und Player.

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